Entspannter Jahreswechsel für Hund & Katze?
Krachende Böller und heulende Raketen sind für die meisten Tiere wahrer Stress und damit auch für uns. Foto:©clipdealer.de
Ein Prosit auf das Neue Jahr 2024! Glück und Zufriedenheit erhoffen wir uns für unsere Familien und natürlich auch für unsere Haustiere! Feuchtfröhlich und mit enormem Getöse wird auch der bevorstehende Jahreswechsel rund um die Welt gefeiert werden. Feuerwerk und Böller versetzen die Menschen jährlich wiederkehrend in Amüsement und Verzückung; mit Ooh’s und Aah’s wird des Nächtens in den Himmel gestaunt. Für Haus- und Wildtiere wachsen sich diese Tage jedoch zu blankem Horror und Dauerstress aus. Ihr viel feineres, empfindlicheres Gehör, als das des Menschen, lässt sie vor dem lauten Getöse erschrecken und die Flucht ergreifen. So ist es also nicht verwunderlich, dass sich unsere Hunde und Katzen verkriechen möchten und wenig Lust verspüren, vor die Haustüre zu gehen.
Leider können viele den Null-Uhr-Schlag am 31.12. nicht abwarten und verballern ihre Kracher und Raketen bereits tagsüber, vor und nach dem Jahreswechsel. Diese unverhofften Böllerschläge versetzen Haus- und Wildtiere nicht selten in Schreck und Panik (immer häufiger auch Menschen, die in der heutigen Zeit Freveltaten nicht ausschließen können).
Mit Beginn der Knallerei sind daher Hunde nicht mehr von der Leine zu lassen. Wie schlimm könnte so ein Jahr enden oder beginnen, wenn sich -aufgrund einer plötzlich gezündeten Rakete- der Hund in Konfusion losreißt und vor ein Auto rennt.
Denken wir bitte auch an Eltern von Kleinkindern: Führen Sie Ihre Kinder stets sicher an der Hand, damit sie im Falle eines unverhofften Knalls nicht verletzt werden. Auch das Zurücklassen im Auto ist (niemals) während dieser Tage keine ‘gute Idee’, weder für Haustiere, noch für Kinder!

Im Haus wiederum sollte Hund+Katz’ & Co. der ruhigste Raum zugedacht werden. Mit geschlossenem Fenster und Rollo, der gewohnten Geräuschkulisse (TV, Radio) und der üblichen Zimmerbeleuchtung, überstehen die Fellnasen diese lauten Tage am gelassensten.
Wenn zudem auch noch die Menschen gelassen bleiben, sinkt der Pegel der Aufregung am schnellsten.
Völlig falsch wäre es, dem Hund Trost und Zuspruch für sein ängstliches Verhalten zu geben. Sie bestärken dadurch sein Benehmen und forcieren unter Umständen, dass sich der Hund auch bei Gewitter und Donner in ein wimmerndes Häufchen Elend verwandelt.
Wenn Sie eine „coole Socke“ besitzen und das Silvesterspektakel hautnah gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner verbringen können, dann genießen Sie die Zeit.
Und auch hier noch ein Rat zum Schluss: Tragen Sie UND Ihr Tier gut sichtbare Reflektoren (wie bewegliche Blinker, ein reflektierendes Halsband mit Leine usw.), damit Autofahrer Sie jederzeit rechtzeitig erkennen können.