int. Dackel-club gergweis e.V. int. rasse-jagd-gebrauchshunde-verband e.V.
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Agility-Cup-Turnier
Region West
25.07.2026 16:00 Uhr - 26.07.2026 16:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier (Doppelturnier)
Region Mitte
08.08.2026 14:00 Uhr - 09.08.2026 15:00 Uhr
Ersatztermin: Agility-Cup-Turnier
Region West
09.08.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier
Region Nord
16.08.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier
Region West
22.08.2026 17:00 Uhr - 23.08.2026 16:00 Uhr
Sommerfest
mit lustigem Hunderennen + Hundeolympiade + Fotoshooting
23.08.2026 11:00 Uhr - 16:00 Uhr
IRJGV-Nordsee-Siegerschau
- für alle Rassehunde & "Tag des Hundes" für alle Mischlingshunde -
29.08.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier
Region Nord
29.08.2026 16:00 Uhr - 30.08.2026 16:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier
Region West
05.09.2026 15:00 Uhr - 06.09.2026 16:00 Uhr
Agility-Cup-Turnier
Region Nord
06.09.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
IRJGV-Grenzland-Siegerschau Niederlande - mit Vergabe des „Auslands-CACIB“
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13.09.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
Agility-Richter- & LG-Beauftragten Arbeitskreis-Tagung
03.10.2026 11:30 Uhr - 15:00 Uhr
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04.10.2026 11:00 Uhr - 16:00 Uhr
IRJGV-Euregio-Siegerschau - mit Vergabe des „Auslands-CACIB"
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18.10.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
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Int. Dackelclub Gergweis e.V. (IDG e.V.)
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Hundetraining und Pflege: Alles für Ihren Hund

Im IDG e.V. & IRJGV e.V. dreht sich alles um Hundetraining, Pflege und Vereinsaktivitäten. Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Tipps das Leben mit Ihrem Hund harmonisch und artgerecht gestalten können.

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„Tierhaar“-Allergie?

Gibt es „allergenarme“ Hunde ?

Bei etwa zehn Prozent der Tierhalter kommt es zur Entstehung einer „Tierhaar“-Allergie, die sich in Form von Augenjucken und -tränen, Fließschnupfen, Niesattacken, Nesselausschlag bis hin zum allergischen Asthma bronchiale äußern kann. Häufig sind Allergien auf Katzen, Hunde, Pferde und Nager. Auch Kleidungsstücke oder andere Gegenstände aus Tierhaaren wie Felle können Tierallergene enthalten.

Bei etwa zehn Prozent der Tierhalter kommt es zur Entstehung einer „Tierhaar“-Allergie, die sich in Form von Augenjucken und -tränen, Fließschnupfen, Niesattacken, Nesselausschlag bis hin zum allergischen Asthma bronchiale äußern kann. Häufig sind Allergien auf Katzen, Hunde, Pferde und Nager. Auch Kleidungsstücke oder andere Gegenstände aus Tierhaaren wie Felle können Tierallergene enthalten.

Die sicherste „Therapie“ ist das Meiden der Tiere. Durch einen dauerhaft engen Kontakt kann sich das Krankheitsbild verschlechtern und allergisches Asthma bronchiale entstehen. Wenn das eigene Haustier die Allergien auslöst, empfehlen Allergologen daher das Tier nach Möglichkeit in gute Hände abzugeben.

Können Katzenallergiker allergisch reagieren, obwohl keine Katze in der Nähe ist?

Nur ca. 50 Prozent aller Katzenallergiker sind selbst Katzenhalter oder ehemalige Katzenbesitzer. Katzen besitzen die aggressivsten Allergieauslöser, die sehr gute Schwebeigenschaften besitzen und über Luftzug und Kleidung verbreitet werden. So findet man die Allergene in Kindergärten, Schulen, öffentlichen Gebäuden und natürlich auch in Wohnräumen, wo sich noch nie Katzen aufhielten. Wird eine Katze abgegeben, sinkt die Allergenkonzentration in den Räumen erst nach Monaten merklich ab. Die Allergene sind zu einem Großteil an Staubpartikel gebunden und lassen sich durch Staub saugen und andere Reinigungsmaßnahmen nur schwer entfernen. Ein Luftreiniger kann als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Die Allergene sind in Speichel-, Talg-, Analdrüsen sowie in der Haut und der Tränenflüssigkeit der Tiere vorhanden und werden durch das Lecken über das gesamte Fell verteilt. Dabei sollen Kater mehr Allergene produzieren als Katzen, kastrierte Kater weniger als nichtkastrierte Tiere. Katzen mit heller Fellfarbe sollen weniger Allergene verbreiten als dunkle Tiere. Meist reagieren die Betroffenen mehr oder weniger auf alle Katzen. Kreuzreaktionen wurden gegen Großkatzen (Raubtiere) und Hunde nachgewiesen. 

Welche Medikamente oder Therapien helfen

Allergische Symptome können mit antiallergischen Medikamenten (Antihistaminika) akut behandelt werden. Kann der Betroffene die allergische Reaktion allein durch das Meiden der Tiere nicht verhindern oder kommt er beruflich mit dem entsprechenden Tier in Kontakt, kann gegebenenfalls eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) durchgeführt werden. Hyposensibilisierungen gegen Katzenallergene sollen in Zukunft wirksamer werden. Zur Zeit werden neuartige Immuntherapien erforscht. 

Was kann man unterstützend tun, wenn man das Tier nicht sofort abgeben kann?

Das Schlafzimmer sollte nicht für das Tier zugänglich sein. Hunde können nach Möglichkeit regelmäßig abgewaschen werden, um die Allergenkonzentration zu verringern. Alle Räume sollten regelmäßig gereinigt werden. Zu den unterstützenden Maßnahmen gehören das regelmäßige Lüften, Staub wischen, Staub saugen (Staubsauger mit Hepa-Filter) sowie bei glatten Böden feuchtes Wischen. Studien zum Einsatz von Luftreinigern als Präventionsmaßnahme zeigten bei Katzenhaltung eine Reduktion des Allergengehalts in der Luft, nicht aber im Hausstaub. 

Können Tiere vor Allergien schützen?

In einer Langzeitstudie konnte ein Hund im Haus das Allergierisiko in allergiefreien bzw. risikoarmen Familien vermindern. Die genauen Ursachen dafür sind bisher nicht geklärt. Vermutet wird, dass der Umgang mit den Hunden im Freien oder bislang unbekannte Keime des Hundes dafür verantwortlich sind. 

Gibt es Hunde für Allergiker?

Hundeallergiker berichten häufig von unterschiedlichen Reaktionen beim Kontakt mit verschiedenen Hunderassen. Es gibt ältere Untersuchungen über rassetypische Allergene, die aber nicht einheitlich diskutiert werden. Bei verschiedenen Hunderassen wurden unterschiedliche Allergenkonzentrationen nachgewiesen. Männliche Hunde wiesen höhere Allergenpotentiale auf als weibliche Tiere. Bei Labradoren, die relativ allergenarm sind, traten deutliche Schwankungen in der Allergenmenge auf. Andere Rassen wie Pudel, Pinscher oder Yorkshire-Terrier zeigten kaum Unterschiede in der Allergenkonzentration. Pudel, denen eine geringere Allergenabgabe nachgesagt wird, gaben im Durchschnitt mehr Allergene ab als Labradore. Haarlänge oder Hormonstatus spielten keine Rolle, die Allergenmenge war aber umso höher, je stärker die Schuppenbildung bei den Tieren war. Neuere Untersuchungen konnten weder allergenarme Hunderassen ausmachen, noch rasse- oder geschlechtsspezifische Unterschiede klar feststellen. Bei allen Hunden fand man das Hauptallergen, wenn auch in deutlich unterschiedlicher Menge. Demnach könnten individuelle spezifische Faktoren für die Allergenität eines Hundes relevanter sein als Geschlecht oder Rasse. 

Welche Tiere können noch allergische Reaktionen auslösen?

Verschiedene felltragende Kleintiere können ebenfalls Allergien vom Soforttyp auslösen. Hierzu zählen Nager, wie z. B. Meerschweinchen, Kaninchen, Goldhamster, Mäuse, Ratten, Chinchillas und Frettchen. Die Allergene können sich in Hautschuppen, Haarfollikeln, im Urin, im Kot, im Speichel und im Serum befinden. Bei Allergien auf Vögel reagieren die Betroffenen auf Allergene in Federn, im Speichel und den Bu?rzeldrüsensekreten, die bei der Gefiederpflege verteilt werden. Auch Vogelkot kann Allergien verursachen. Bei dem Krankheitsbild der Vogelhalterlunge handelt es sich um eine verzögerte entzündliche Reaktion der Lungenbläschen. Die Symptome (Fieber, Luftnot, Husten, Übelkeit) treten vier bis zwölf Stunden nach dem Vogelkontakt auf. Besteht jahrelanger Kontakt und erfolgt keine medizinische Behandlung, können schwere Lungenschäden entstehen. Wichtige Auslöser sind z. B. Wellensittiche, Kanarienvögel, Tauben und Papageien.

Präventionsempfehlungen

Für Personen ohne erhöhtes Allergierisiko besteht kein Grund, die Haustierhaltung aus Präventionsgründen einzuschränken. Die Auswirkungen der Haustierhaltung auf die Allergieentwicklung bei Risikokindern sind derzeit nicht eindeutig abzuschätzen. Die Anschaffung von Felltieren als Präventionsmaßnahme ist nicht zu empfehlen. Bei der Katzenhaltung überwiegen die Studien, die in der Haltung einen Risikofaktor sehen, deshalb sollte bei Risikokindern die Katzenhaltung vermieden werden. Hundehaltung ist wahrscheinlich nicht mit einem höheren Allergierisiko verbunden.

Achtung: Allergenarme Hunderasse ?

Der „Labradoodle“, eine Kreuzung aus Labrador und Pudel, wird als besonders allergikerfreundlich beworben. Wie neuere Untersuchungen klar feststellen, gibt es weder rasse- noch geschlechtsspezifische Unterschiede, die auf einen allergenfreien Hund schließen lassen. 
Im Labor konnten auch bei den oft als „allergikerfreundlich“ bezeichneten Hunden wie Labradoodle oder Goldendoodle (Kreuzungen/Mischungen aus Labrador- bzw. Golden-Retriever und Pudel), sowie den Rassehunden Pudel und Labradore, Empfindlichkeiten bei Hundeallergikern festgestellt werden!

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung 
©Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB)
An der Eickesmühle 15 - 19, 41238 Mönchengladbach,
E-Mail: info@daab.de – Internet: www.daab.de 
Tel.: 02166/6478820
Allergie-Hotline: 02161/6478888

Anm.der Redaktion:
Noch immer verbinden Betroffene, also Allergiker, wie auch nicht Betroffene, den Begriff „Tierhaarallergie“ mit der Vorstellung, daß die Allergie sich auf das tierische Fell -quasi das Haar an sich- bezieht und ausschließlich das Haar als ‘allergieauslösend’ wirken würde! 
F A L S C H !!!

Deshalb nochmals zur endgültigen Verdeutlichung: 
Die Allergene tierischen Ursprungs befinden sich natürlich zwar auch im Fell und in den Hautschuppen (Epithelien); aber auch im Speichel oder im Urin der Tiere! Der allergieauslösende Kontakt entsteht durch direkten Hautkontakt oder durch das Einatmen von Partikeln, denen Allergene anhaften. 
Wissenswertes nebenbei: Auch Tiere können auf die Anwesenheit von Menschen allergische Reaktionen zeigen! Menschliche Hautschuppen und Haare, können z. B. bei Katzen bekannte Symptome, wie Juckreiz, Asthma usw. verursachen.

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Foto©shutterstock.com/Ermolaev Alexander

Heimtierhaltung in der Wohnung:

Therapie- und Assistenztiere grundsätzlich erlaubt

Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist RA Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit.

Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist RA Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit.

„Oftmals sind es Einzelfallentscheidungen, die nach eingehender Prüfung und Abwägung der Interessen des Tierhalters, anderer Mieter und des Vermieters gefällt werden“, betont Ackenheil. Beispielsweise spielen auch besondere Bedürfnisse des Mieters (Blindenführhund, Therapiezwecke, soziale Vereinsamung) sowie das Naturell eines Tieres eine Rolle. 

Hunde

Benötigt beispielsweise ein behinderter Mensch einen Assistenzhund, der ihn bei der Hausarbeit unterstützt und ist der Hund gut erzogen, sozialverträglich und ruhig, sind sehr wichtige Kriterien bereits erfüllt. „Diese Eigenschaften sind bei ausgebildeten und qualitätsgeprüften Assistenzhunden die Voraussetzung für einen Einsatz bei einem behinderten Menschen“, sagt Sabine Häcker, ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins Hunde für Handicaps, Mitarbeiterin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband im Projekt „Führhund“, Tierärztin, Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK/BHV). Demnach kann man davon ausgehen, dass der Haltung eines ausgebildeten Assistenzhundes in der Regel keine Steine in den Weg gelegt werden können. 

Dies zeigt auch das folgende Urteil: Sogar ein mietvertraglich individuell vereinbartes Verbot kann in besonderen Ausnahmefällen hinfällig werden. In diesem Sinne hatte der BGH einem Mieter, der auf die Dienste eines Blindenhundes angewiesen war, die Tierhaltung in der Mietwohnung zugestanden und die Interessen des Mieters als höherrangig gegenüber denen des Vermieters eingestuft (BGH Beschluss v. 4.5.1995, V ZB 5/95, Fundstelle: WuM 1995, 447). Sogar ein „normaler“, nicht ausgebildeter Hund, durfte aufgrund der besonderen Interessenlage einer behinderten Mieterin bleiben, obwohl in dem Regensburger Wohnungsblock ein generelles Tierverbot herrschte und sich die Nachbarn über Hundegebell beschwert hatten.

Vor Gericht gab die contergangeschädigte Hundebesitzerin an, dass sie wegen ihrer Behinderung arbeitslos sei und kaum Kontakt zu Menschen habe. Der Dackel wäre für die Stabilisierung des seelischen Zustands wichtig, wie vom Arzt bestätigt wurde. Letztendlich entschied das Gericht, dass die Frau ihren Dackel behalten durfte (Bayerisches OLG, Az.: 2Z BR 81/01). 

Katzen

Dennoch: „Soll ein Assistenzhund oder eine Katze zu therapeutischen Zwecken in die Wohnung einziehen, ist es ratsam, sich im Vorfeld mit dem Vermieter, gegebenenfalls auch den Mitmietern an einen Tisch zu setzen“, rät Ackenheil. Es könnten konkrete Störfaktoren vorliegen, die gegen eine Hunde- oder Katzenhaltung sprechen. Beispielsweise, wenn die Gefahr besteht, dass der Nachbar durch die Katze einem lebensbedrohlichen allergischen Asthmaanfall ausgesetzt werden könnte (LG München 34 S 16167/03).

Demgegenüber urteilte das AG Hannover (Az. 8611 76/86), dass die Katzenallergie eines benachbarten Mieters kein Grund sei, die Tierhaltung zu untersagen. In diesem Fall fiel Interessenabwägung eben anders aus. Maßgebend ist insoweit immer der Vortrag der Parteien, die den Richter für das eine oder andere Interesse überzeugen müssen. 

Kleintiere, Vögel und Fische 

Ist eine Katzen- oder Hundehaltung zu therapeutischen Zwecken aufgrund einer Allergie eines Hausmitbewohners nicht möglich, können Betroffene auch auf Kleintiere, Vögel oder Zierfische ausweichen. Deren Haltung ist immer erlaubt und sie eignen sich hervorragend als Seelentröster oder unvoreingenommene Gesellschafter.

Quelle: IVH 

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©shutterstock.com/Lazy_Bear

Neu - WhatsApp-Agility-Community

Um die Kommunikationswege für alle Agility-Beteiligten des Verbandes so kurz und einfach wie irgend möglich zu gestalten, haben wir uns dazu entschlossen WhatsApp-Gruppen anzubieten. Dies soll dafür sorgen, dass alle ehrenamtliche Mitarbeiter des Verbandes stets aktuell informiert sind.  Unser Agility-Beauftragter des Hauptverbandes, Herr Ingo Bursch, wird die Betreuung dieser Community übernehmen.  Die Mitarbeiter, die dieses Angebot nutzen möchten, können sich über den Einladungslink https://chat.whatsapp.com/FAdyyDL4uNO80E7P996i04 legitimieren. Um die Registration problemlos vornehmen zu können, meldet Euch bitte mit  Eurem vollständigen Namen, Name der Landesgruppe, der örtlichen Gruppe und Eurer Funktion im Verband  an. Herr Bursch wird dann die Anfrage entsprechend bearbeiten und Euch in die zutreffende Gruppe hinzufügen.  Im Augenblick sind noch keine Informationen in den Gruppen hinterlegt. Sobald die Registrierungen abgeschlossen sind, werden die ersten Informationen eingestellt. Über regen Zuspruch für dieses Angebot würden wir uns sehr freuen!

Um die Kommunikationswege für alle Agility-Beteiligten des Verbandes so kurz und einfach wie irgend möglich zu gestalten, haben wir uns dazu entschlossen WhatsApp-Gruppen anzubieten. Dies soll dafür sorgen, dass alle ehrenamtliche Mitarbeiter des Verbandes stets aktuell informiert sind. 

Unser Agility-Beauftragter des Hauptverbandes, Herr Ingo Bursch, wird die Betreuung dieser Community übernehmen. 

Die Mitarbeiter, die dieses Angebot nutzen möchten, können sich über den Einladungslink

https://chat.whatsapp.com/FAdyyDL4uNO80E7P996i04

legitimieren.

 

Um die Registration problemlos vornehmen zu können, meldet Euch bitte mit 

  • Eurem vollständigen Namen, 
  • Name der Landesgruppe, 
  • der örtlichen Gruppe und 
  • Eurer Funktion im Verband 

an.

Herr Bursch wird dann die Anfrage entsprechend bearbeiten und Euch in die zutreffende Gruppe hinzufügen. 

Im Augenblick sind noch keine Informationen in den Gruppen hinterlegt. Sobald die Registrierungen abgeschlossen sind, werden die ersten Informationen eingestellt.

Über regen Zuspruch für dieses Angebot würden wir uns sehr freuen!

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Foto:©Klaus Wengelnik

Agility-Turniersport

Agility macht Spaß… und dieser Spaß, wird besonders am Turniertag gelebt !

Hundesport, gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten, im Gleichklang mit Hund und Mensch. Die Mischung macht es. Einerseits das sportliche Ambiente, anderseits die Freude am Gemeinschaftsleben.

Hundesport, gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten, im Gleichklang mit Hund und Mensch. Die Mischung macht es. Einerseits das sportliche Ambiente, anderseits die Freude am Gemeinschaftsleben.

Agility soll Grenzen öffnen und Freiheiten vermitteln, Freundschaften bilden und doch auch eine sportliche Auseinandersetzung darstellen. Doch Freiheiten haben nun mal ihre Grenzen und Auseinandersetzungen brauchen Regeln. Bestimmte Richtlinien, die nicht einengen, sondern die eine geregelte Abwicklung gewährleisten und das Miteinander deutlich machen sollen.

Regelwerke können nur den Rahmen der Möglichkeiten beschreiben und für alle, die gleiche Bedingungen fordern. Die IRJGV-Turnier-Richter haben die Aufgabe, Parcourse mit entsprechendem Ideenreichtum und Sachverstand, flüssig und abwechslungsreich aufzustellen. Sportliche Vorgaben, die von den Agility-Richtern und von den Veranstaltern, einiges an Gefühl und auch die notwendige Erfahrung abverlangen. Vorgaben aber, die im Besonderen, dem Agility-Teilnehmern Anreize zur sportlichen Leistung und die Freude an der Bewältigung der Aufgabe vermitteln sollen. 

Es ist nicht im Interesse und auch nicht der Wunsch der Hundeführer, über einstudierte Parcourse zu laufen. Immer wieder das Neue und die unbekannte Aufgabe, bestimmen die Herausforderung und setzt den Reiz. 
Doch manchmal gibt es hierbei Missverständnisse. 
Im Prinzip muss die sportliche Leistungsforderung der Parcours-Stellung, die persönliche Einstellung und das sportliche Können der Teilnehmer zum Agility, auf einen machbaren Nenner gebracht werden. 

Agility muss den Hunden und den Menschen Spaß machen. Dieser Sport soll den Bewegungsdrang des Hundes befriedigen, in ihm soll er seine Gewandtheit anwenden, seine Geschicklichkeit und seine Schnelligkeit ausleben können. 
Der Agility-Turniersport soll aber auch den Hundeführern Spaß machen. Gilt es doch hier, das über viele Stunden Erlernte, in einer sehr intensiven und offenen Art, gemeinsam mit seinem Hund anzuwenden.

Der Agility-Spaß erfordert einen flüssigen, übersichtlichen und gut gestaffelten Parcours. Wenn der Hund quasi bei Fuß von einem zum anderen Gerät geführt werden muss, geht das Ganze in Richtung Unterordnung wie im Rally-Obedience. Wenn solche Unterordnungseinlagen sogar den Parcours bestimmen, dann ist die sportliche Agility-Aufgabe falsch gestellt. 

Die Teilnehmer eines Turniers, müssen den Parcours so nehmen, wie er vom Richter vorgestellt und angeboten wird. Den Sieg kann nur das Team erlangen, das die gestellten Aufgaben am besten gemeistert hat. 
Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber -wie so oft- im Vorfeld, im Training. Denn gerade hier sollten auch die unmöglichsten Situationen trainiert und eine Lösung dafür erarbeitet werden. 

Die Lauffreude, das Sprungvermögen, die Intelligenz des Hundes, zusammen mit seinem Mut und seiner Geschicklichkeit, sowie ein machbares Führungsvermögen durch die Hundeführer, müssen bei der Parcours-Stellung, die Leitfäden für die Richter sein.

Für den Mini-Hund gilt eine maximale Widerristhöhe von 43 cm. Hunde, die größer als 43 cm sind, werden der Maxi-Klasse zugeordnet. Foto©shutterstock.com/billrard
Für den Mini-Hund gilt eine maximale Widerristhöhe von 43 cm. Hunde, die größer als 43 cm sind, werden der Maxi-Klasse zugeordnet. Foto©shutterstock.com/billrard
Da im IRJGV, erfreulicher Weise ein breites Spektrum an Hunderassen, den Agility-Sport bereichern, ist es auch die Aufgabe der Richter, ihre Parcours-Stellung, so zu wählen, dass möglichst, für jeden etwas dabei ist. 
Laufwege und Wendungen, sollten nicht auf eine bestimmte Hunderasse und/oder Größe der Hunde, sondern auf eine bunte und erkennbare Vielfalt, ausgerichtet sein. 
Beim Sport stehen grundsätzlich die Sportler, beim Agility das startende Team im Fokus der Betrachter. Aber auch den Richtern gehört eine bestimmte Aufmerksamkeit.

Das Agility-Team kann die Freude und den Spaß, die diesen Sport auszeichnet, beim Turnier öffentlich vermitteln und Zuschauer, mit ihrer Freude anstecken. 
Die Richter können mit ihrer Parcours-Stellung erheblichen Einfluss auf den Spaßfaktor für die aktiven Teilnehmer und für die interessierten Zuschauer nehmen. Die Richter werten somit nicht nur die Leistungen der Teams in Fehler und Zeiten, sie sind auch mitverantwortlich für den Spaßanteil der Betrachter. Ihr Parcours-Aufbau trägt mit dazu bei, dass Betrachter und Agility-Anfänger, angeregt und erfreut oder aber auch abgeschreckt werden können. 

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ein Hund, egal ob Mini oder Maxi, mit viel Schwung Sprünge meistert, über den Laufsteg sprintet, durch den Tunnel schlüpft und durch den Slalom wuselt. Wenn er Aufgaben fast von alleine zu erkennen scheint und diese selbstständig abarbeitet. 
Dann kommt Freude auf und erst dann macht Agility so richtig Spaß!

von Jürgen Renner

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Foto:©shutterstock.com/Air Images

Sinne fürs Leben

wie Welpen ihre Umwelt wahrnehmen

Für viele Hundeliebhaber gibt es kaum etwas Schöneres, als ihren kleinen Schützling so früh wie möglich kennen zu lernen und im Welpenalter zu sich nach Hause zu holen. Die Erlebnisse und Erfahrungen als frischgebackener Hundehalter, vor allem in der ersten Zeit, sind etwas ganz Besonderes und beeinflussen die Zukunft für Sie und Ihren Vierbeiner entscheidend.

Für viele Hundeliebhaber gibt es kaum etwas Schöneres, als ihren kleinen Schützling so früh wie möglich kennen zu lernen und im Welpenalter zu sich nach Hause zu holen. Die Erlebnisse und Erfahrungen als frischgebackener Hundehalter, vor allem in der ersten Zeit, sind etwas ganz Besonderes und beeinflussen die Zukunft für Sie und Ihren Vierbeiner entscheidend. Hierbei sollten Sie unbedingt berücksichtigen, welche Fähigkeiten Ihr kleiner Welpe schon besitzt und welche sich erst im Laufe der Zeit entwickeln müssen. 

Erfahrung vor der Geburt

Auch wenn die neugeborenen Welpen so hilflos erscheinen, haben sie dennoch schon vor der Geburt im Körper ihrer Mutter einige Erfahrungen gemacht. Bereits als Embryo können sie Wärme und Kälte sowie Schmerzen wahrnehmen. Auch das Gleichgewichtsorgan funktioniert schon vor der Geburt. So führen die Wärme und ein sanftes Schaukeln oder wiegende Bewegungen im Mutterleib zu entspannten Körperhaltungen des Ungeborenen und somit zu angenehmen Erfahrungen. Daher beeinflusst ein guter Gesundheitszustand, eine bedarfsgerechte Versorgung und vor allem eine liebevolle Haltung der trächtigen Hündin schon die Entwicklung des Nachwuchses. Bei einem guten, verantwortungsvollen Züchter sollte dies selbstverständlich sein. Denn eine mit Aufmerksamkeit, Schutz und Streicheleinheiten rundum versorgte Hündin bringt ausgeglichene Welpen zur Welt. 

Geistige Entwicklung

Der größte Teil der körperlichen sowie geistigen Entwicklung vollzieht sich bei einem Hund im ersten Lebensjahr, wobei die Fortschritte seiner geistigen und physischen Fähigkeiten gerade in den ersten Wochen und Monaten am größten sind. In den ersten Lebenstagen müssen die kleinen Welpen von ihrer Mutter beschützt und gepflegt werden. Aber dennoch sind schon einige der Sinne recht gut entwickelt. In den ersten zwei Lebenswochen kann ein Welpe zwar noch nichts sehen, denn die Äuglein sind noch geschlossen, aber sein Näschen funktioniert gleich nach der Geburt und kann schon vereinzelte Duftstoffe aufnehmen und identifizieren. Somit gehört der Körpergeruch von Artgenossen und auch von den betreuenden Menschen zu den ersten Dufteindrücken, die Hunde wahrnehmen und abspeichern können. Haben Sie also die Gelegenheit, den kleinen Vierbeiner öfter zu besuchen, bevor er endgültig ins neue Zuhause zieht, wird er sich gleich an die Gerüche von Ihnen gewöhnen. Und somit auch nach dem Umzug, wenn er von Mutter und Geschwistern getrennt wird, weniger Eingewöhnungsschwierigkeiten –andere würden es als Heimweh bezeichnen– haben.

Die nachstehende Tabelle erklärt, ab wann die verschiedenen Sinne des Welpen ihre Funktion aufnehmen und zu welchem Zeitpunkt sie schließlich die höchste Empfindlichkeit erreichen, die im Normalfall bis ins Alter erhalten bleibt.

Wenn sich nach knapp zwei Wochen die Augen öffnen, blinzeln die Welpen noch ziemlich orientierungslos in die auf einmal so hell gewordene Welt. Zur selben Zeit beginnen auch die empfindlichen Ohren ihre Funktion aufzunehmen. Und mit der zunehmenden Tätigkeit der Sinnesorgane werden auch die Welpen immer munterer und unternehmungslustiger. Schließlich kann man es kaum erwarten, bis man seinen kleinen Vierbeiner nach der ersten Impfung mit nach Hause nehmen darf. Wenn Sie also Ihren Liebling im Alter von acht Wochen nach Hause holen, hat er sich von einem kleinen, hilflosen Hundebaby zu einem munteren, flinken Welpen mit wachen Sinnen entwickelt, der auf stürmische Weise seine neue Welt erkunden möchte und dabei sofort unser Herz erobert. 

Ein Welpe riecht und schmeckt

Schon kurz nach der Geburt kann ein Welpe bestimmte Duft- und Geschmacksstoffe wahrnehmen. Dies ist für ihn auch besonders wichtig, da die Hündin nur in der Zeit, in der sie ihren Nachwuchs aufzieht, bestimmte Duftstoffe abgibt, die ihren Kleinen Geborgenheit vermitteln und bei ihnen Stress vermindern. Diese Stoffe werden bei Hunden als „Dog Appeasing Pheromone“ bezeichnet, was so viel wie „beruhigender Botenstoff“ bedeutet. Übrigens wirken sie auch auf erwachsene Hunde und werden sogar bei der Verhaltenstherapie von ängstlichen Hunden eingesetzt. 

Entwicklung der Riechorgane

Ein Welpe kann zwar schon vom ersten Lebenstag an Gerüche wahrnehmen, diese Fähigkeit entwickelt sich aber in den ersten Lebensmonaten immer weiter, bis sie die Empfindlichkeit erreicht hat, die den Geruchssinn mit seiner hohen Leistungsfähigkeit beim Hund auszeichnet. Vor nicht allzu langer Zeit wurde festgestellt, dass der Geruchssinn bei Hunden auf zwei Riechsystemen basiert. Das eine befindet sich in der Nase und ist in der Lage mit durchschnittlich 200 Millionen Riechzellen weit über 100.000 verschiedene Gerüche zu identifizieren. Um diese Leistung zu vollbringen, wird die Riechschleimhaut in zahlreiche Falten gelegt, wodurch eine Oberflächenvergrößerung und eine Verbesserung der Geruchsfähigkeiten erfolgt. Sie werden feststellen, wie schnell der Welpe in den ersten Lebensmonaten lernt „seine Nase einzusetzen“, was für ihn mit der Zeit immer wichtiger bei der Entdeckung seiner Umwelt ist. Sie können diese Entwicklung noch fördern, indem Sie schon kleine Fährten mit Leckerlis auslegen, die der Welpe finden soll, oder ihn nach seinem Lieblingsspielzeug suchen lassen, wobei er sicherlich seine Nase benutzen wird.

Das zweite Riechorgan befindet sich am Dach der Mundhöhle. Es wird nach seinem Entdecker Jacobson’sches Organ oder auch Vomeronasalorgan genannt. Die Duftstoffe gelangen über die Nase sowie über einen kleinen mit der Mundhöhle verbundenen Gang zu diesem Organ. Hier werden nur Düfte identifiziert, die von Artgenossen stammen und Auskunft über deren Geschlecht, Fortpflanzungsverhalten und Position in der Rangordnung liefern. Spätestens wenn Ihr kleiner Vierbeiner beginnt, sich für das andere Geschlecht zu interessieren, wird dieses wundersame Riechorgan –ganz besonders bei Rüden– zum Einsatz kommen. Sie erkennen es daran, dass der Hund nicht wie sonst üblich nur seine Nase beim Beschnüffeln der Umweltreize einsetzt, sondern dabei seine Schnauze öffnet und mit der Zunge versucht, die Duftstoffe in den oberen Mundhöhlenbereich zu übertragen. Oft ist dies mit einem deutlich hörbaren „Schnattern“ verbunden. 

Irgend etwas hat seine Neugier geweckt und erhält seine volle Aufmerksamkeit. Welpen sind wie wissbegierige, kleine Kinder; sie „saugen" neue Eindrücke mit allen Sinnen auf. Foto:©shutterstock.com/Volodmyr Burdiak
Irgend etwas hat seine Neugier geweckt und erhält seine volle Aufmerksamkeit. Welpen sind wie wissbegierige, kleine Kinder; sie „saugen" neue Eindrücke mit allen Sinnen auf. Foto:©shutterstock.com/Volodmyr Burdiak
Sehen

Um den 13. Lebenstag herum öffnen sich die Augen und bieten dem Welpen einen völlig neuen Sinneseindruck: Helligkeit. Zuerst sieht er noch blass und verschwommen, aber mit jedem Tag verbessert sich die Sehfähigkeit und im Alter von zwei bis drei Monaten ist die Entwicklung abgeschlossen.

Das Gesichtsfeld von Hunden ist wesentlich größer als das vom Menschen, bei dem es etwa 180 Grad beträgt. Bei brachycephalen (kurzschädeligen) Hunden sind die Augen seitlicher platziert als bei mesocephalen Hunden mit längerer Schnauze.

Das Gesichtsfeld bei Hunden beträgt zwischen 240 und 270 Grad. Je enger die Augen zusammenliegen, umso größer ist auch das Sehfeld für die räumliche Wahrnehmung, das je nach Hunderasse zwischen 30 und 60 Grad umfasst. Haben Sie sich also für eine kurzschädelige Rasse entschieden, hat Ihr Vierbeiner ein größeres Gesichtsfeld, aber eine etwas geringere räumliche Wahrnehmung als ein Rassevertreter mit einer längeren Schnauze.

Was die Schärfe beim Nahsehen betrifft, so kann der Hund die Leistungen von uns Menschen nicht erreichen. Ein junger Mensch kann bis auf 7 cm Nähe scharf fokussieren. Hunde können dagegen nur bis zu einem Abstand von 33 bis 50 cm noch etwas scharf erkennen. Das erklärt, warum sie ganz in der Nähe befindliche Objekte mit ihrem Geruchs- und Geschmackssinn untersuchen.

Eine Besonderheit im Hundeauge ist das Tapetum lucidum. Es ist eine Art Spiegelfläche in der oberen Hälfte des Augenhintergrundes. Sie sorgt für die Verbesserung der Lichtausbeute, indem einfallende Lichtstrahlen reflektiert und somit erneut auf die Sinneszellen der Netzhaut fallen. Wird ein Hund im Dunkeln von Licht angestrahlt, ist diese Reflexion in den Augen nicht zu übersehen.

Bei manchen Hunden lässt das Sehvermögen im Alter deutlich nach und kann bis zur Blindheit führen. Hieran können verschiedene Augenerkrankungen oder Allgemeinerkrankungen ursächlich beteiligt sein. 

Farben sehen

Das Farbspektrum des Hundes unterscheidet sich etwas von dem des Menschen. Hunde können nur in zwei Wellenlängebereichen Farben deutlich wahrnehmen. Um 430 Nanometer, also im kurzwelligen Bereich, erkennen die Rezeptoren in der Netzhaut des Auges die Farben Violett und Blau. Im langwelligen Bereich, also um 570 Nanometer, werden die gelben bis roten Farbtöne wahrgenommen. Allerdings sieht der Hund sie einheitlich als einen Gelbton. Den mittleren, also grünen Bereich des Farbspektrums, empfindet er dagegen nur als Weiß oder Grau. Wenn Sie also Ihren Vierbeiner auch mit Farbreizen erziehen oder mit bestimmten Spielzeugen oder Apporteln, die er unterscheiden soll, beschäftigen wollen, sollten Sie Gegenstände in den Blau- und Violetttönen oder in Gelb wählen, da er sie wirklich an der Farbe erkennt. Ein roter Ball sieht für einen Hund gelb aus. Grüne Gegenstände können nicht an der Farbe erkannt werden. 

Hören

Hunde haben ein fantastisches Gehör, aber nicht von Geburt an, da anfangs die Gehörgänge noch verschlossen sind. Neugeborene können zwar schon laute Geräusche in unmittelbarer Umgebung wahrnehmen, aber erst in der dritten Lebenswoche wird der Gehörgang geöffnet und die vollständige Funktion des Hörorgans entwickelt.

Der Gehörsinn des Hundes ist wesentlich leistungsfähiger als der des Menschen. Er nimmt Töne bis in den Ultraschallbereich wahr. Vermutlich hören Hunde alle Frequenzen zwischen 30 Hertz und 64 Kilohertz. Aufgrund der unterschiedlichen Schädelanatomie nehmen kleinere Hunde höhere Töne wahr als ihre größeren Artgenossen.

Das Hundeohr ist so aufgebaut, dass es wesentlich leisere Geräusche hört als das menschliche Ohr. Daher reicht es vollkommen aus, wenn man leise mit dem Hund spricht. Schon vom Welpenalter an sollten Sie daher im Umgang mit dem Vierbeiner und bei seiner Ausbildung auf laute Kommandos verzichten. Wie auch beim Sehen lässt die Hörleistung im hohen Alter nach und kann bis zu völliger Taubheit führen. 

Die Konfrontation mit unterschiedlichen Sinnesreizen fördert die Entwicklung eines Welpen. ABER Überforderung kann großen Schaden anrichten! Daher bitte alles mit "Maß und Ziel". Foto:©shutterstock.com/Dan_Manila
Die Konfrontation mit unterschiedlichen Sinnesreizen fördert die Entwicklung eines Welpen. ABER Überforderung kann großen Schaden anrichten! Daher bitte alles mit "Maß und Ziel". Foto:©shutterstock.com/Dan_Manila
Überforderung vermeiden

Ein Hund ist bis zum vierten oder fünften Lebensmonat noch ein Welpe. Danach gilt er als Junghund. Wann er tatsächlich als ausgewachsen oder erwachsen bezeichnet werden kann, ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Grundsätzlich sind kleine Hunderassen schneller ausgewachsen und auch geistig eher reif als große Hunde.

Auf alle Fälle darf ein Welpe weder seelisch noch körperlich überfordert werden. Sicherlich ist die Konfrontation mit vielen verschiedenen Umweltreizen förderlich für die Entwicklung des Welpen, aber ein Zuviel kann großen Schaden anrichten, wenn das Hundekind zu extremen oder sogar für ihn bedrohlich wirkenden Dingen ausgesetzt wird. Ein gesundes Mittelmaß ist hier gefragt. 

Sinneseindrücke fördern die Gehirnentwicklung

Ab der vierten Lebenswoche sind die Sinnesorgane des Welpen weitgehend voll ausgebildet und er wird mit einer immer größer werdenden Fülle von Umwelteindrücken konfrontiert. Das bringt seine Gehirnentwicklung auf Trab. Die Lernprozesse laufen dabei direkt im Nervensystem ab. Fehlen in dieser sensiblen Phase die Sinnesreize, bleibt die Bildung entsprechender Nervenverknüpfungen zurück und kann auch zeitlebens nicht mehr aufgeholt werden. Vielfältige Sinneseindrücke und Herausforderungen fördern somit die Gehirnentwicklung und je leistungsfähiger das Gehirn ist, umso besser gerüstet ist der Hund im täglichen Leben.

Während der kurzen Zeit bis zur zwölften Lebenswoche sind Welpen aufgeweckt, neugierig und unbefangen. Angst oder Misstrauen vor Fremden kennen sie noch nicht. Sie nehmen alles hin, was ihnen widerfährt, und gewöhnen sich daran, wobei natürlich keine extremen Eindrücke auf sie einströmen sollten, die sie zu sehr erschrecken oder ihnen gar Schmerzen bereiten. Mit zunehmendem Alter werden die Kleinen jedoch immer misstrauischer und zeigen auch mal Meideverhalten. Das ist völlig normal, weil zur Neugierde jetzt auch Angstgefühle hinzukommen. Mit etwa 13 Wochen überwiegt die Angst vor Fremden die Neugierde. Werden Welpen erst jetzt mit vielfältigen Umweltreizen konfrontiert, dauert das Lernen wesentlich länger. Natürlich kann der Hund weiterhin Erfahrungen sammeln und etwas dazulernen -sein Leben lang-, aber die Umweltsicherheit hat dann bereits gelitten.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des PetProfi™ Service - www.petprofi.de

Zum Weiterlesen: Lehari, G.: Das Welpen-Handbuch. Cadmos, 2005 
Rauth-Widmann, B.: Die Sinne des Hundes. Cadmos, 2005

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Foto©shutterstock.com/Olga Aniven

Hundegebell:

Wann und wie lange erlaubt?

Bellen ist für Hunde ein Kommunikationsmittel und liegt in der Natur der Tiere. Bellt ein Hund aber besonders häufig oder lange, kann dies zu Streitigkeiten mit den Nachbarn führen. Die Frage ist: Wann ist Hundegebell als Ruhestörung einzustufen und was müssen Mitbewohner einfach erdulden? Verschiedene Gerichtsurteile geben Antworten.

Bellen ist für Hunde ein Kommunikationsmittel und liegt in der Natur der Tiere. Bellt ein Hund aber besonders häufig oder lange, kann dies zu Streitigkeiten mit den Nachbarn führen. Die Frage ist: Wann ist Hundegebell als Ruhestörung einzustufen und was müssen Mitbewohner einfach erdulden? Verschiedene Gerichtsurteile geben Antworten.

Ob vor Freude, weil der geliebte Mensch nach Hause kommt oder vor Aufregung, wenn der Postbote an der Haustür klingelt: Mit ihrem Bellen drücken Hunde Emotionen aus. Vielen Rassen liegt es im Blut, Geräusche lautstark zu melden – manchmal zum Unmut des Nachbarn, der die Lautäußerungen als Lärmbelästigung empfinden kann. Damit haben sich bereits diverse Gerichte beschäftigt. Das übereinstimmende Urteil: Auch für Hundegebell gelten Richtlinien, Regeln und Ruhezeiten. 

Wie viel und wie lange dürfen Hunde bellen?

„Das Urteil des Oberlandesgericht Köln vom 7. Juni 1993 wird mittlerweile als Standardurteil in Lärmangelegenheiten verwendet“, erklärt der auf Tierrecht spezialisierte Anwalt Andreas Ackenheil. Dieses Urteil mit dem Aktenzeichen 12 U 40/93 verpflichtete einen Hundehalter, sein Tier so zu halten, dass Hundegebell, Winseln oder Jaulen auf dem Grundstück des Nachbarn zu bestimmten Ruhezeiten nicht zu hören ist.

Diese Zeiten gelten von 13 bis 15 Uhr sowie von 22 bis 6 Uhr. Darüber hinaus darf Hundegebell nicht länger als zehn Minuten ununterbrochen und insgesamt 30 Minuten täglich zu hören sein. „Natürlich können festgesetzte Bellzeiten einem Hund nicht verständlich gemacht werden, daher sind die Regelungen eher als Orientierung zu verstehen“, erklärt der Tierrechtsexperte.

Auch in ländlicher Umgebung muss ein Hundehalter sicherstellen, dass Nachbarn vor 7 Uhr morgens, zwischen 13 und 15 Uhr und nach 22 Uhr keiner Lärmbelästigung durch Hundegebell ausgesetzt sind. Das Recht der Nachbarn auf Ruhe hat hier Vorrang vor dem Interesse des Hundehalters, wie das Landgericht Mainz am 22. Juni 1994 unter dem Aktenzeichen 6 S 87/94 urteilte. 

Dürfen Hunde an Sonn- und Feiertagen bellen?

„Geht von einer Hundehaltung eine erhebliche Lärmbelästigung durch das Hundegebell aus, so kann die Ordnungsbehörde anordnen, dass die Hunde nachts und an Sonn- und Feiertagen in geschlossenen Gebäuden gehalten werden. Diese Maßnahme ist angesichts des ordnungswidrigen Verhaltens des Hundehalters zulässig“, erläutert Anwalt Ackenheil. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg am 5. Juli 2013 unter dem Aktenzeichen 11 ME 148/13 entschieden. Begründet wurde das Urteil damit, dass häufiges, übermäßig lautes und langanhaltendes Hundegebell, insbesondere zu Ruhezeiten wie der Mittags- und Nachtzeit sowie an Sonn- und Feiertagen, eine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft und damit eine Ordnungswidrigkeit darstellt. 

Besteht ein Anrecht auf Mietminderung?

Andere Mieter können die Miete wegen nachbarlichen Hundegebells allenfalls dann mindern, wenn der Hund regelmäßig und langanhaltend laut bellt. „Gelegentliches Bellen stellt keinen Grund für eine Mietminderung dar“, sagt der Anwalt unter Berufung auf ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg vom 6. März 2005 mit dem Aktenzeichen 49 C 165/05.

Das Gericht führte aus, dass ein gelegentliches Bellen noch nicht als Mietmangel bezeichnet werden könne – ebenso wenig wie andere, mit der Wohnnutzung zwangsläufig verbundene nachbarliche Laute wie Schritte, das Rauschen einer Dusche oder Toilettenspülung. Derartige Geräusche gehören ebenso wie die Lebenszeichen eines Hundes zu dem Geräuschspektrum, das jeden Mieter eines Mehrfamilienhauses erwarte.

Aus einem weiteren Urteil des Amtsgerichts Rheine vom 3. Februar 1998 mit dem Aktenzeichen 14 C 731/97 geht hervor, dass Mieter, die wegen Hundegebells in der Nachbarswohnung die Miete mindern, in einem Prozess konkret darlegen müssen, zu welchen Zeiten der Hund hörbare Geräusche von sich gegeben hat.

Um Konflikte in der Nachbarschaft zu vermeiden, ist es daher nicht nur hilfreich, frühzeitig das Gespräch zu suchen. Der Hundehalter sollte auch Ursachenforschung betreiben und gemeinsam mit dem Vierbeiner daran arbeiten – gegebenenfalls auch mithilfe eines Hundetrainers.

Quelle: IVH

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