int. Dackel-club gergweis e.V. int. rasse-jagd-gebrauchshunde-verband e.V.

Int. Dackelclub Gergweis e.V. (IDG e.V.)
Int. Rasse-Jagd-Gebrauchshunde Verband e.V. (IRJGV e.V.)

Hundetraining und Pflege: Alles für Ihren Hund

Im IDG e.V. & IRJGV e.V. dreht sich alles um Hundetraining, Pflege und Vereinsaktivitäten. Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Tipps das Leben mit Ihrem Hund harmonisch und artgerecht gestalten können.

Foto©shutterstock.com/Viola Ater

IRJGV-Euregio-Siegerschau

- mit Vergabe des „Auslands-CACIB“

NEU: ab sofort zusätzliche Klassen für die Bereiche Senioren & Kastraten

NEU: ab sofort zusätzliche Klassen für die Bereiche Senioren & Kastraten
 

Weitere Informationen zu den Neuerungen finden Sie unter der Rubrik “Aktuelles”: Rassehundeschauen-Sonderschauen - Was ist ab 2026 neu? - oder können Sie bei der Ausstellungsleitung erfragen. 

Nähere Veranstaltungsinformationen zur IRJGV-Grenzland-Siegerschau Niederlande selbst, sind in der Terminübersicht zu finden.

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Foto:©Foixet Fabien/Wikimedia Commons

Trickdogging:

Pfötchen geben und Co. verbessern Grundgehorsam

Hundehalter kennen es: Manchmal klappen die einfachsten Übungen nicht. Wenn der Vierbeiner beim Kommando „Sitz“ nur ein müdes Schwanzwedeln für seinen Menschen übrig hat, wird so mancher Hundefreund nervös. Ergebnis: Die Übung klappt noch weniger. Dabei ist es eigentlich so einfach. Mit der neuen Trendsportart Trickdogging.

Hundehalter kennen es: Manchmal klappen die einfachsten Übungen nicht. Wenn der Vierbeiner beim Kommando „Sitz“ nur ein müdes Schwanzwedeln für seinen Menschen übrig hat, wird so mancher Hundefreund nervös. Ergebnis: Die Übung klappt noch weniger. Dabei ist es eigentlich so einfach. Mit der neuen Trendsportart Trickdogging. 

 

Kleiner Umweg mit großer Wirkung

Tricks und Kunststücke wie eine Verbeugung, Pfötchen geben, Licht anmachen oder am Schnuller nuckeln sollen also die Lösung sein? Und das, obwohl der Hund noch nicht mal den Grundgehorsam zuverlässig beherrscht?

Die auf Hundesport und Beschäftigungs-Themen spezialisierte Seminarleiterin und Ratgeberautorin Anja Jakob (www.clickntrick.de) weiß aus Erfahrung: „Allgemeinhin gilt, dass ein Hund funktionieren muss und den Grundgehorsam beherrschen sollte. Hundehalter setzen sich deshalb häufig selbst stark unter Druck und werden nervös oder ungeduldig, wenn etwas nicht so klappt, wie es idealerweise klappen sollte. Die Anspannung überträgt sich auf den Hund und dieser negative Stress blockiert seine Lernfähigkeit. Die Folge: Die einfachsten Übungen klappen nicht."

Beim Trickdogging wird der Druck rausgenommen, denn der wichtigste Grundsatz lautet: Spaß haben! Und nicht: Du musst funktionieren! Dadurch verschwindet die negative Anspannung aus dem Training und die Lernblockade beim Hund löst sich.

Die Lust am Lernen wird sogar gefördert, denn der Vierbeiner wird animiert, selbst etwas auszuprobieren und sofort belohnt, wenn er auch nur ansatzweise das gewünschte Verhalten zeigt.

Weitere positive Effekte des Trickdogging: Der Hund orientiert sich mehr an seinem Menschen und arbeitet viel lieber mit ihm zusammen. Er hat Spaß mit seinem Menschen – und umgekehrt. Die Mensch-Tier-Beziehung verbessert sich.

Übertragen Mensch und Tier diese positiven Trainingserfahrungen vom Trickdogging auf die Übungen zum Grundgehorsam, klappt es auch besser mit dem „Sitz“, „Platz“, „Komm“ und Bleib“. 

 

Geistige Auslastung im heimischen Wohnzimmer

Neben der Verbesserung der Mensch-Hund-Beziehung eignet sich Trickdogging hervorragend dafür, den Hund in der Wohnung spielerisch zu beschäftigen und geistig auszulasten. Insbesondere dann, wenn der sonst übliche ausgedehnte Spaziergang mal ein bisschen auf sich warten lassen muss. Sei es, weil Hund oder Herrchen vorübergehend bewegungseingeschränkt sind, man den fiesen Hagelschauer noch abwarten möchte, bevor man vor die Tür geht oder man dringend auf den Postboten wartet. Der Hund wird dabei in erster Linie geistig sehr gefordert. Trickdogging ersetzt den ausgedehnten Spaziergang nicht, kann aber die Zeit bis dahin gut überbrücken.

Quelle: IVH

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Foto:©Pressebüro NOKEM

Die Dackellähme

Bandscheibenvorfall verursacht Lähmungen der Hinterhand

Je nach Schweregrad, kommt es zu Ausfallerscheinungen, bis hin zur Lähmung der Hinterhand, oft auch zu Störungen der Darm- und Blasenfunktion.Erkrankungen und Veränderungen der Wirbelsäule des Hundes sind heute konservativ und operativ mit guten Chancen möglich.

Durch einen Bandscheibenvorfall, vor allem bekannt als Dackellähme, kommt es zu Ausfallerscheinungen, bis hin zur Lähmung der Hinterhand. Je nach Schweregrad, oft auch zu Störungen der Darm- und Blasenfunktion.

Die Behandlung von Erkrankungen und Veränderungen der Wirbelsäule des Hundes, als „Dackellähme“ besonders bekannt, ist heute konservativ und operativ mit guten Chancen möglich. Bessere Medikamente und bessere Möglichkeiten bieten sich an, Erfahrungen aus der Humanmedizin - auch physiotherapeutische Maßnahmen- wurden übernommen.

Zum Verständnis der Erkrankung ist die Mechanik der Wirbelsäule von Bedeutung: Die Wirbelsäule wird wie ein Bogen bei jeder Bewegung gespannt und gestreckt, die Zwischenwirbelscheiben wirken wie Stoßdämpfer.  Sie liegen zwischen den Wirbeln, übernehmen also den Druck und Zug auf die Wirbelsäule und gleichen ihn aus. Diese mechanische Belastung der Zwischenwirbelscheiben führt zu einem Verschleiß beim älteren Hund, zu schmerzhaften Entzündungen und oft zu totaler Lähmung. Es kann sich aber genauso um eine Störung des Stoffwechsels im Zwischenwirbelkörper handeln, die zu Auffaserungen und Spalten führt und völlig gleiche Erkrankungen, bereits auch beim jungen Hund, hervorruft. Die Beobachtungen über das Entstehen der Erkrankungen, evtl. auch durch Verletzungen bei Unfällen, beim Springen, Treppensteigen, sind für diagnostische Überlegungen des Tierarztes deshalb besonders wichtig. Die Behandlung muß sofort vorgenommen werden.

Konservative Behandlung:

Schmerzstadium:

Gaben von Vitamin E, Vitamin B12, schmerzstillenden Medikamenten und in schweren Fällen Kortison. Die Behandlung kann mit Kurzwellen- und Rotlichtbestrahlung sowie Magnetfeldtherapie unterstützt werden. Gute Therapieerfolge wurden auch mit unterschiedlichen homöopathischen Medikamenten, in Kombination mit den vorstehend genannten Behandlungsmöglichkeiten, erzielt. Auch eine Physiotherapie mit Präparaten, die Teufelskrallenextrakt (wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend) sowie Gelatinehydrolysat und Grünlippmuschel enthalten, sind zu empfehlen. 

Orthopädische Laufhilfen ermöglichen Hunden mit einer dauerhaften Lähmung ein "hundewürdiges" Leben.  Foto:©Pressebüro NOKEM
Orthopädische Laufhilfen ermöglichen Hunden mit einer dauerhaften Lähmung ein "hundewürdiges" Leben. Foto:©Pressebüro NOKEM
Lähmungsstadium:

Gleiche Vitatimgaben, Injektionen von Kortison in unmittelbarer Nähe des Defekts und schmerzlindernde Medikamente.

Bei hochgradigen Lähmungen muß der Urin zweimal täglich entfernt werden; in leichteren Fällen durch ein vorsichtiges Ausdrücken der Blase möglich, in schweren Fällen muß katheterisiert werden. Zur täglichen Entfernung des Stuhls ist ein Klistier zu empfehlen.

Ein Handtuch oder breiter Gurt (breite, elastische Binde), unter dem Leib durchgezogen, gibt Gehhilfe, so daß sich der Patient an gewohnten Stellen leichter selbst entleeren kann. Im Schmerz- und Lähmungsstadium ist viel Wärme, Einhüllen in Decken, leichtes Massieren, das die Durchblutung fördert, Einreiben mit Rheumamitteln, leichte Heilgymnastik (wie beim Menschen) notwendig. Verhindert werden muß jedes (gewohnte) Springen von Lagern, Treppensteigen usw. Der Patient muß getragen werden. Leichte Bewegung ist im Schmerzstadium zu empfehlen, weil dadurch ein spontanes Zurückgleiten des Bandscheibenvorfalles (ähnlich Humanpathologie) erreicht werden kann. 

Operative Behandlung:

Der Hund wird möglichst im Schmerzstadium oder im Anfangsstadium der Lähmung (am besten innerhalb der ersten 24 Stunden) operiert. Je früher der Eingriff erfolgen und je sorgfältiger eine Diagnose gestellt werden kann (spezielle Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel), desto schneller ist eine Erholung möglich. Durch die Operation wird die verknöcherte, teilweise vorgefallene Zwischenwirbelscheibe entfernt oder ausgekratzt. Eine sehr schwierige Operation, weil das Rückenmark - sowie davon ausgehende Blutgefäße nicht verletzt werden dürfen. Operierte Hunde zeigen jedoch schon wenige Minuten nach der Operation kaum mehr Schmerzen.

Gerade der Basset-Hound ist aufgrund seiner anatomischen Gegebenheiten -sehr langer Rücken, extrem massiger Körper, usw.- leider sehr anfällig auf Dackellähme (Bandscheibenvorfall). Foto:©Bonnie van den Born/Wikimedia Commons
Gerade der Basset-Hound ist aufgrund seiner anatomischen Gegebenheiten -sehr langer Rücken, extrem massiger Körper, usw.- leider sehr anfällig auf Dackellähme (Bandscheibenvorfall). Foto:©Bonnie van den Born/Wikimedia Commons
Akupunktur:

Aufgrund ihrer wissenschaftlichen dokumentierten Erfolge ist die Akupunktur (acus = Nadel; pungere = stechen) in den letzten Jahren zunehmend populärer geworden und bietet auch für die Tiermedizin v.a. im Bereich der Bewegungsstörungen, eine zusätzliche Therapiemöglichkeit. „Kräfte-Linien“ beeinflussen die körperliche Funktion, seine Reaktion und Empfindungen, damit auch Krankheit oder Gesundheit. Tatsächlich stehen Punktesysteme unter der Haut miteinander in Verbindung, elektrische Messungen ergeben stärkeren oder schwächeren Widerstand. Mit feinen, dünnen und langen Nadeln, eingestochen in diese Punktesysteme, werden Verbindungen mit überraschenden Erfolgen hergestellt. Schmerzen wurden behoben, Krankheiten geheilt.

 Sicher ist die Akupunktur kein Allheilmittel, um alle Krankheiten zu behandeln. Nicht sinnvoll und nicht zu befürworten ist ihr Einsatz bei schweren Infektionskrankheiten, Tumoren und allen chirurgisch zu behandelnden Erkrankungen. Aber ebenso sicher kann Akupunktur Menschen und Tieren bei Erkrankungen helfen.

Zu empfehlen und erfolgsversprechend, ist eine Akupunkturbehandlung in erster Linie bei schmerzhaften Störungen des Bewegungsapparates, die durch eine Fehlbelastung, Verletzungen, Muskel- und Sehnenzerrungen entstanden sind. Dabei spielen in der Tiermedizin v.a. Wirbelsäulenschmerzen und Gelenkserkrankungen (Knie, Hüfte, Ellenbogen usw.) eine Rolle.

Hoffnung für Hunde mit Bandscheibenvorfall

Dackeldame Chanel kann nicht mehr laufen. Ursache ist ein Bandscheibenvorfall, der das Rückenmark geschädigt hat. Nicht bei allen Patienten kann eine Operation helfen, so dass Hunde dann häufig eingeschläfert werden. Eine Studie der Klinik für Kleintiere in Hannover könnte Chanel und künftigen Bandscheibenpatienten das Leben retten: Körpereigene Schwannzellen, die in das Rückenmark transplantiert werden, sollen geschädigte Nervenzellen wieder heilen.

In der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) untersuchen Wissenschaftler eine neue Therapiemethode für Hunde, deren Hintergliedmaßen durch Schäden im Rückenmark vollständig gelähmt sind. In einem zweiteiligen Film stellt die TiHo die Studie am Beispiel von Dackeldame Chanel vor.

Bandscheibenvorfälle verursachen bei unseren Hunden Schmerzen und mehr oder weniger starke neurologische Ausfälle. Das können Bewegungsstörungen, Lähmungen oder Urinabsatzbeschwerden sein – je nachdem wie stark das Rückenmark geschädigt ist. Im schlimmsten Fall sind betroffene Hunde vollständig gelähmt und können häufig nicht selbstständig Harn absetzen. Professorin Dr. Andrea Tipold, PD Dr. Veronika Stein und Tierärztin Nicole Steffensen aus der Klinik für Kleintiere der TiHo arbeiten an einer neuen Behandlungsmethode, die Hunden mit einer vollständigen Lähmung der Hintergliedmaßen neue Hoffnung geben könnte. Die Wissenschaftlerinnen untersuchen, ob die Transplantation von Schwann-Zellen in das Rückenmark der betroffenen Hunde zu einer Besserung führt, wenn die Standardtherapie (Operation) nicht hilft – wie es bei Chanel der Fall ist.

Um den Erfolg der Transplantation zu beurteilen, müssen die Forscherinnen die Studienteilnehmer über sieben Monate regelmäßig untersuchen. Unterstützt wird die Behandlung mit physiotherapeutischen Übungen – entweder durch den Besitzer zu Hause oder in der Klinik, unter anderem im Unterwasserlaufband.

Für ihre Studie suchen die Wissenschaftlerinnen noch Patienten, die als Studienteilnehmer in Frage kommen. Geeignete sind Hunde, bei denen beide Hintergliedmaßen durch eine Rückenmarksschädigung oder einen Bandscheibenvorfall im Brust- oder Lendenwirbelsäulenbereich vollständig gelähmt sind.

Für Rückfragen wenden Sie sich an: Professorin Dr. Andrea Tipold, PD Dr. Veronika Stein, TÄ Nicole Steffensen unter: schwannzell-studie@tiho-hannover.de

Quelle: www.petprofi.de 

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Foto©shutterstock.com/Ermolaev Alexander

Heimtierhaltung in der Wohnung:

Therapie- und Assistenztiere grundsätzlich erlaubt

Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist RA Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit.

Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist RA Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit.

„Oftmals sind es Einzelfallentscheidungen, die nach eingehender Prüfung und Abwägung der Interessen des Tierhalters, anderer Mieter und des Vermieters gefällt werden“, betont Ackenheil. Beispielsweise spielen auch besondere Bedürfnisse des Mieters (Blindenführhund, Therapiezwecke, soziale Vereinsamung) sowie das Naturell eines Tieres eine Rolle. 

Hunde

Benötigt beispielsweise ein behinderter Mensch einen Assistenzhund, der ihn bei der Hausarbeit unterstützt und ist der Hund gut erzogen, sozialverträglich und ruhig, sind sehr wichtige Kriterien bereits erfüllt. „Diese Eigenschaften sind bei ausgebildeten und qualitätsgeprüften Assistenzhunden die Voraussetzung für einen Einsatz bei einem behinderten Menschen“, sagt Sabine Häcker, ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins Hunde für Handicaps, Mitarbeiterin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband im Projekt „Führhund“, Tierärztin, Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK/BHV). Demnach kann man davon ausgehen, dass der Haltung eines ausgebildeten Assistenzhundes in der Regel keine Steine in den Weg gelegt werden können. 

Dies zeigt auch das folgende Urteil: Sogar ein mietvertraglich individuell vereinbartes Verbot kann in besonderen Ausnahmefällen hinfällig werden. In diesem Sinne hatte der BGH einem Mieter, der auf die Dienste eines Blindenhundes angewiesen war, die Tierhaltung in der Mietwohnung zugestanden und die Interessen des Mieters als höherrangig gegenüber denen des Vermieters eingestuft (BGH Beschluss v. 4.5.1995, V ZB 5/95, Fundstelle: WuM 1995, 447). Sogar ein „normaler“, nicht ausgebildeter Hund, durfte aufgrund der besonderen Interessenlage einer behinderten Mieterin bleiben, obwohl in dem Regensburger Wohnungsblock ein generelles Tierverbot herrschte und sich die Nachbarn über Hundegebell beschwert hatten.

Vor Gericht gab die contergangeschädigte Hundebesitzerin an, dass sie wegen ihrer Behinderung arbeitslos sei und kaum Kontakt zu Menschen habe. Der Dackel wäre für die Stabilisierung des seelischen Zustands wichtig, wie vom Arzt bestätigt wurde. Letztendlich entschied das Gericht, dass die Frau ihren Dackel behalten durfte (Bayerisches OLG, Az.: 2Z BR 81/01). 

Katzen

Dennoch: „Soll ein Assistenzhund oder eine Katze zu therapeutischen Zwecken in die Wohnung einziehen, ist es ratsam, sich im Vorfeld mit dem Vermieter, gegebenenfalls auch den Mitmietern an einen Tisch zu setzen“, rät Ackenheil. Es könnten konkrete Störfaktoren vorliegen, die gegen eine Hunde- oder Katzenhaltung sprechen. Beispielsweise, wenn die Gefahr besteht, dass der Nachbar durch die Katze einem lebensbedrohlichen allergischen Asthmaanfall ausgesetzt werden könnte (LG München 34 S 16167/03).

Demgegenüber urteilte das AG Hannover (Az. 8611 76/86), dass die Katzenallergie eines benachbarten Mieters kein Grund sei, die Tierhaltung zu untersagen. In diesem Fall fiel Interessenabwägung eben anders aus. Maßgebend ist insoweit immer der Vortrag der Parteien, die den Richter für das eine oder andere Interesse überzeugen müssen. 

Kleintiere, Vögel und Fische 

Ist eine Katzen- oder Hundehaltung zu therapeutischen Zwecken aufgrund einer Allergie eines Hausmitbewohners nicht möglich, können Betroffene auch auf Kleintiere, Vögel oder Zierfische ausweichen. Deren Haltung ist immer erlaubt und sie eignen sich hervorragend als Seelentröster oder unvoreingenommene Gesellschafter.

Quelle: IVH 

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Foto©shutterstock.com/Smit

Schutz gegen Infektionen

Warum sollten Hunde geimpft werden?

Welche Impfungen sind für Hunde besonders wichtig? In diesem Fachartikel finden Sie umfassende Informationen zum viel diskutierten Thema 'Impfen'. Besonderer Schwerpunkt wurde auf züchterrelevante Fragen gelegt.

Welche Impfungen sind für Hunde besonders wichtig? In diesem Fachartikel finden Sie umfassende Informationen zum viel diskutierten Thema 'Impfen'. Besonderer Schwerpunkt wurde auf züchterrelevante Fragen gelegt. 

Welche Impfungen sind besonders wichtig?

Keine Frage, gesunde und frohwüchsige Welpen sind die größte Freude und beste Werbung für einen seriösen Züchter. So kann er sich von zwielichtigen Welpenhändlern abheben, die ihre Tiere aus dem Kofferraum auf Autobahnparkplätzen an den Käufer bringen. Dabei sind diese „Vermehrer” mit ihren oft kranken Welpen nicht nur Konkurrenz, sondern sie schleppen mit den Welpen Seuchen ein, die bisher in Deutschland durch regelmäßige Impfungen und Hygiene besiegt waren. Tierärzte berichten regional von gehäuften Krankheitsausbrüchen im Zusammenhang mit Welpen aus Osteuropa.

Gleichzeitig unterlassen viele Hundehalter notwendige Impfungen, um Geld zu sparen oder weil ihnen die Wichtigkeit von Impfungen nicht klar ist. Und so verfügt nur knapp die Hälfte der deutschen Hunde über einen ausreichenden Impfschutz. Um lokale und regionale Seuchenzüge zu verhindern, müssen aber mehr als 70 % aller Hunde einen ausreichenden Impfschutz haben. Denn eine erfolgreiche Impfung schützt nicht nur das Einzeltier, sondern auch solche Individuen einer Gruppe, die keinen Impfschutz entwickelt haben.

Besonders gefährdet sind die Welpen in den ersten Lebenswochen beim Züchter, da sie zu dieser Zeit noch nicht geimpft werden können. Ein wirksamer Impfschutz stellt sich erst einige Wochen nach der Grundimmunisierung ein.

Um der zunehmenden Bedrohung Rechnung zu tragen, hat der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) eine „Ständige Impfkommission” etabliert, die Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis erarbeitet hat und diese laufend anpasst.

Diese Impfempfehlungen sind flexibel, was ein individuelles Anpassen der Impfungen an die Bedürfnisse des einzelnen Hundes und des Zuchtbestandes gestattet. Gleichzeitig bedeutet dies, dass der Tierarzt gemeinsam mit dem Züchter aktiv ein solches Impfschema in einem Impfgespräch erarbeitet und dieser dann jene Termine tatsächlich einhält. 

Zwingerhusten

Core- und Non-Core-Impfungen

Nach dem Motto der ständigen Impfkommission Vet. „Mehr Tiere impfen, das einzelne Tier so häufig wie nötig!“ sollte jeder Besitzer sich mit dem Thema Impfen auseinandersetzen, um sein Haustier bestmöglich zu schützen. Erst wenn über 70% der Population geimpft sind, bietet das der Gesamtpopulation einen gewissen Schutz gegen Epidemien (Quelle: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren).

Grundsätzlich wird zwischen unverzichtbaren „Core-Impfungen” (Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis, Tollwut) und „Non-Core-Impfungen” unterschieden. Die erstgenannten „Core-Impfungen” decken solche Erkrankungen ab, bei denen landesweit ein reales Infektionsrisiko besteht. Die letztgenannten Impfungen sind deshalb aber nicht unwichtig. Sie können im Einzelfall lebensrettend sein. Sie betreffen solche Erkrankungen, die regional, in einem Zuchtbestand oder zeitlich gehäuft auftreten. 

Core-Impfungen:

Erkrankungen wie Staupe, Parvovirose, Leptospirose und Hepatitis sind ebenso wie die Tollwut eine reale Bedrohung in Deutschland. Neben Importhunden können aber auch Ratten, Marder, Dachse und Füchse mit Leptospirose und Staupe infiziert sein und diese auf unsere Hunde übertragen. 

Non-Core-Impfungen: 
Zwingerhusten, Canines Herpesvirus & Co.

Obwohl die Zwingerhusten-Impfung zu den Non-Core-Impfungen gerechnet wird, lassen viele Züchter ihre Tiere durch eine Impfung schützen. Hunde können sich in Hundeschulen, in Hundepensionen, auf Ausstellungen, in Tierarztpraxen, beim Gassi-Gehen, auf Jagden und auf der Hundewiese mit den unterschiedlichen Erregern des Zwingerhustens infizieren. Die beteiligten Viren (Canines Parainfluenzavirus und Adenovirus Typ 2) werden durch Kombinationsimpfstoffe abgedeckt. Um vor dem beteiligten Bakterium Bordetella bronchiseptica zu schützen, kann dem Hund ein weiterer Impfstoff auf die Nasenschleimhaut gesprüht werden.

Der Impfschutz setzt nach fünf Tagen ein und kann so kurzfristig als Notimpfung vor Situationen mit erhöhter Infektionsgefahr, wie z. B. der kurzfristigen Teilnahme an einer Ausstellung, eingesetzt werden. Da auch Katzen mit Bordetella bronchiseptica infiziert sein können, kann der intensive Kontakt zu Katzen ein Grund für eine Impfung sein. Canines Herpesvirus (CHV) In vielen Hundezuchten wird gegen das Canine Herpesvirus (CHV-1) geimpft. Das Virus kommt nach einer Untersuchung der Universität Gießen in jeder dritten deutschen Hundezucht vor und wird für das so genannte „Welpensterben” und für Fruchtbarkeitsstörungen (Leerbleiben) verantwortlich gemacht. Der Impfstoff wird der Hündin entweder während der Läufigkeit oder 7 - 10 Tage nach dem angenommenen Decktermin verabreicht, gefolgt von einer zweiten Impfung 1 - 2 Wochen vor dem zu erwartenden Geburtstermin. Das Präparat ist sehr gut verträglich und kann bei infizierten und nicht infizierten Hündinnen eingesetzt werden.

Die Impfung schützt gleichermaßen die Hündin wie auch ihre Welpen. Andere Impfungen wie gegen das Coronavirus, gegen den Einzeller Babesia canis und Hautpilze werden sehr selten durchgeführt. 

Durch Impfungen stimuliert man den Körper, Abwehrstoffe in Form von Antikörpern gegen Viren oder Bakterien und die dadurch hervorgerufenen Krankheiten zu produzieren. Damit lässt sich Ihr Tier gegen die klassischen Infektionskrankheiten besser schützen. Foto©U.S.Navy/Eric C.Treter/wikimedia commons
Durch Impfungen stimuliert man den Körper, Abwehrstoffe in Form von Antikörpern gegen Viren oder Bakterien und die dadurch hervorgerufenen Krankheiten zu produzieren. Damit lässt sich Ihr Tier gegen die klassischen Infektionskrankheiten besser schützen. Foto©U.S.Navy/Eric C.Treter/wikimedia commons
Grundimmunisierung der Welpen

Gewöhnlich werden Impfungen auch von Zuchthündinnen gut vertragen. Kommt es zu Zwischenfällen, so wird dies eher durch den Stress im Zusammenhang mit der Impfung hervorgerufen: Tierarztbesuch, fremde Menschen, andere Hunde, Injektionsschmerz, kalter Impfstoff. Aus diesem Grund sollte man ab zwei Wochen vor dem Decktermin bis drei Wochen danach auf Impfungen verzichten. Zwei Wochen vor dem Wurftermin sollte die letzte Impfung erfolgen, so dass die Hündin viele Antikörper in der Muttermilch hat und die Welpen optimal geschützt sind. 

Der Welpenkäufer in der Impfpflicht

Züchter geben ihre Welpen zumeist nach einer Basisimpfung an die neuen Besitzer ab. Der Züchter muss sich dann darauf verlassen, dass die notwendigen Folgeimpfungen auch termin- und sachgerecht durchgeführt werden. Nicht selten machen Käufer, die bei den Impfungen geschlampt haben, bei hieraus resultierenden Erkrankungen die Züchter verantwortlich.

Es ist daher zu empfehlen, die Käufer nicht nur mündlich sondern auch schriftlich mittels eines Informationsblattes auf die in der Zukunft notwendigen Impfungen hinzuweisen. 

Grundimmunisierung der Welpen

Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren. Die ersten beiden Impfungen mit den fünf Komponenten Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis und Tollwut werden gewöhnlich zwischen der 8. und 16. Lebenswoche durchgeführt. In diesem Zeitraum geht die Anzahl der mütterlichen Antikörper im Blut des Welpen zurück. Die Grundimmunisierung wird dann nach einem Jahr durch eine weitere Impfung gegen diese fünf Krankheiten komplettiert.

Ist bekannt, dass in einer Region oder einem Hundezuchtbestand die Staupe oder die Parvovirose vorkommt, können die Welpen mit einem speziellen „Staupe-Parvovirose-Impfstoff” bereits ab der vierten Lebenswoche geimpft werden.

Aktuelle Empfehlungen zum Thema „Impfen beim Kleintier” bekommen Sie von der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet). 

Leptospirose

Den Impfschutz aufrechterhalten: Wiederholungsimpfungen

Ein einmaliges Impfen reicht nicht aus, um vor Erregern zu schützen. Daher muss in bestimmten Abständen der Impfschutz aufgefrischt werden.

Als Wiederholungsimpfungen werden alle Impfungen bezeichnet, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen. Bei Tollwut verweist die Tollwutverordnung auf die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine, die bei vielen Impfstoffen in dreijährigem Abstand liegen.

Bei Staupe, HCC und Parvovirose sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen Wiederholungsimpfungen ab dem zweiten Lebensjahr ebenfalls in dreijährigem Rhythmus ausreichend. Hier ist aber die Empfehlung des Herstellers zu beachten.

Gegen Leptospirose hingegen muss wenigstens einmal jährlich geimpft werden. In Gebieten, in denen der Erreger ständig vorkommt, entsprechend häufiger. 

Schwachstelle Leptospirose-Impfung

In Deutschland und in vielen Ländern Europas standen bis 2013 nur Leptospiroseimpfstoffe zur Verfügung, die vor den Leptospiren Icterohaemorrhagiae und Canicola schützen. Dank der Impfungen unserer Haustiere sind diese Unterarten mittlerweile aber seltener geworden.

Am häufigsten treten nun die Serovare Grippotyphosa und Australis auf. Der neue Impfstoff, der seit 2013 auf dem Markt ist, bietet zusätzlich zu den „alten” Komponenten auch Schutz vor der Infektion durch diese beiden Unterarten.

Die Leptospirose ist eine meldepflichtige Erkrankung und eine Zoonose. Da Leptospiren auch beim Menschen dramatische Krankheitsbilder hervorrufen, sollten Züchter -auch im Hinblick auf eine Haftung beim Verkauf beim Welpen- alles unternehmen, um Leptospiren aus dem Bestand fern zu halten. Hierzu gehört unter anderem eine effiziente Ratten- und Mäusebekämpfung. 

Impfungen sind kein Freibrief!

Auch wenn Hunde durch ein umfassendes Impf-Programm gegen viele Krankheiten geschützt sind - ein Freibrief für lebenslange Gesundheit hat man so leider nicht erworben. Gerade bei dem hohen Infektionsdruck von „Billigwelpen” aus dem Ausland ist es wichtig, dass unsere Hunde in Deutschland gut geschützt sind vor lebensbedrohlichen oder sogar tödlichen Erkrankungen. 

Gefahrenquellen für Infektionen

Durch Impfungen können aber leider nicht alle bekannten Erkrankungen abgedeckt werden. So steht zum Beispiel kein Impfstoff zum Schutz vor Salmonellen, Coli- und Campylobacterbakterien zur Verfügung. Die genannten Bakterien werden häufig durch das Verfüttern von Schlachtabfällen eingeschleppt, grundsätzlich sollten Hunde daher keine Tierkadaver fressen. Sie können zusätzlich mit allerlei tödlichen Keimen (z. B. Listerien) und Botulismusgift belastet sein. Auch hierfür stehen keine Impfstoffe zur Verfügung.

Eine wahre Drehscheibe für Infektionen sind Hundeausstellungen. Auch wenn am Einlass Impfpässe kontrolliert werden, kann niemand eine Garantie übernehmen, dass diese Impfungen tatsächlich termingerecht und qualifiziert durchgeführt wurden. Die eigenen Vierbeiner sollten zum Ausstellungstermin also einen möglichst optimalen Impfschutz aufweisen.

Ähnlich heikel sind Hundeauslaufgebiete und öffentliche Wassernäpfe in Einkaufszonen, auf Rastplätzen und vor Tankstellen. Niemand kann einschätzen, welche Erreger der Vorgängerhund am Wassernapf dort hinterlassen hat. Zudem sind diese Wassernäpfe die erste Anlaufstelle für neue Bakterien, die durch Tourismus, eingeführte Tierschutzhunde und illegale Importe nach Deutschland eingeschleppt werden.

Infektionsgefahr geht auch von den zukünftigen Welpenkäufern aus: Oft schauen sich die neuen Besitzer die Welpen bei mehreren Züchtern an. Sie wollen sich zu Recht von den guten Haltungsbedingungen überzeugen, so dass sie einen gesunden und gut sozialisierten Welpen bekommen. Der Züchter sollte diese Besucher bitten, am gleichen Tag keinen weiteren Züchter zu besuchen und sich vor dem ersten Kontakt mit den Welpen die Hände zu waschen. Heikel ist es auch, wenn der Besucher selbst daheim einen kranken Hund hat. 

Dort wo viele Hunde aufeinander treffen, z.B. auf Hundeauslaufflächen, oder auf Hundeplätzen sowie bei Veranstaltungen, steigt logischerweise das Infektionsrisiko. Daher können auf Veranstaltungen des IDG & IRJGV nur Hunde vorgestellt werden, die einen gültigen Impfschutz haben, d.h.: Gültige, belastungsfähige Impfung gegen SHP+T (mögliche Gültigkeitsdauer bis drei Jahre) sowie L+Parainfluenza (jährlich). Foto©IDG & IRJGV/Sagmeister
Dort wo viele Hunde aufeinander treffen, z.B. auf Hundeauslaufflächen, oder auf Hundeplätzen sowie bei Veranstaltungen, steigt logischerweise das Infektionsrisiko. Daher können auf Veranstaltungen des IDG & IRJGV nur Hunde vorgestellt werden, die einen gültigen Impfschutz haben, d.h.: Gültige, belastungsfähige Impfung gegen SHP+T (mögliche Gültigkeitsdauer bis drei Jahre) sowie L+Parainfluenza (jährlich). Foto©IDG & IRJGV/Sagmeister
Entwurmung

Impfschutz und Entwurmung

Da Würmer das Immunsystems schon bei einem geringen Befall schädigen, ist eine regelmäßige Entwurmung der Welpen und der Zuchthündinnen wichtig. Die Botenstoffe sind bei der Reaktion des Körpers auf Impfstoffe und für die Bekämpfung von Bakterien und Viren von entscheidender Bedeutung, da durch sie verschiedene Immunzellen (Killerzellen) aktiviert werden. Verwurmte Tiere sind daher schlechter geschützt und infektionsanfälliger. Bei der Auswahl von Entwurmungspräparaten sollten solche Produkte verwendet werden, die als Tierarzneimittel zugelassen sind. Im Internet wird eine ganze Reihe von „alternativen Entwurmungspräparaten” angeboten, denen jedoch oft die wissenschaftlich belegbaren Fakten zur Wirksamkeit fehlen. Hier sollte man sich genau erkundigen bevor mal derartige Präparate einsetzt. Hündinnen müssen immer parallel zu ihren Welpen entwurmt werden, da sie in engstem Kontakt zueinander leben. Ein ungelöstes Problem sind Wurmlarven in der Gesäugeleiste der Hündin. Diese Larven werden mit der Muttermilch auf die Welpen übertragen.

Eine Behandlung mit sogenannten „makrozyklischen Laktonen” um den 50. Tag der Trächtigkeit ist möglich. Da in Deutschland aber diese Präparate aktuell nicht für genau diese Indikation zugelassen sind, sollten Sie zum Thema „Entwurmung der tragenden Hündin” immer ihren/ ihre Tierarzt/Tierärztin kontaktieren. Hundespulwurmlarven sind auch auf den Menschen übertragbar und können, insbesondere bei Kindern, erhebliche Erkrankungen bis hin zu Schädigungen des Gehirns und der Augen hervorrufen. Daher allein schon sollten nur sorgfältig entwurmte Welpen vom Züchter abgegeben werden. Hundewelpen können das erste Mal im Alter von zwei Wochen entwurmt werden. Danach empfiehlt es sich, die Entwurmung im Zwei-Wochen-Takt fortzusetzen. Zwei Wochen nach dem Absetzen erfolgt die letzte Entwurmung beim Züchter. Der Käufer sollte zudem darauf hingewiesen werden, dass selbst die sorgfältigste Entwurmung keine völlige Wurmfreiheit garantiert. Auch die Hersteller von Entwurmungspräparaten weisen darauf hin. In einigen Impfpässen besteht die Möglichkeit, neben den Impfungen auch Behandlungen gegen Würmer, Flöhe und Zecken zu dokumentieren. So lässt sich sehr anschaulich die sorgfältige Arbeit des seriösen Züchters belegen.

Nähere Informationen dazu finden Sie auch unter: http://www.parasitenfrei.de

Veröffentlichung mit freundlicher Unterstützung von: www.petprofi.de

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Foto:©Sandra Dietrich-Saal

Mensch & Hund auf einer Welle – für eine bessere „Verbindung“

Rückblick auf ein zweitägiges Seminar, im April des Jahres, der Gruppe Niedersimten mit Sabine Padberg

„Dein Hund kam seitlich zu Dir, weil du den Oberkörper vorgebeugt hast. Hier waren Dein Rufen und Deine körpersprachliche Botschaft widersprüchlich. Das Vorbeugen schafft Distanz, was in diesem Zusammenhang dem Hund gegenüber „unhöflich“ ist. Dein Hund hat dies realisiert und das Beste daraus gemacht – er hat sich Dir höflich von der Seite genähert.“ Erstaunen bei der Besitzerin, aber auch Freude, konkret zu wissen, was sie verbessern kann in der Verbindung zu ihrem Hund. Das Ändern von Kleinigkeiten bewirkt oft einen großen Schritt in Richtung „Mensch und Hund auf einer Wellenlänge“!

„Dein Hund kam seitlich zu Dir, weil du den Oberkörper vorgebeugt hast. Hier waren Dein Rufen und Deine körpersprachliche Botschaft widersprüchlich. Das Vorbeugen schafft Distanz, was in diesem Zusammenhang dem Hund gegenüber „unhöflich“ ist. Dein Hund hat dies realisiert und das Beste daraus gemacht – er hat sich Dir höflich von der Seite genähert.“ Erstaunen bei der Besitzerin, aber auch Freude, konkret zu wissen, was sie verbessern kann in der Verbindung zu ihrem Hund. Das Ändern von Kleinigkeiten bewirkt oft einen großen Schritt in Richtung „Mensch und Hund auf einer Wellenlänge“!

Sabine Padberg, vom Hundeverhaltenszentrum „Canisland“ in Kuppenheim, war für ein zweitägiges Seminar zu Gast beim „Pfotentreff“ in Niedersimten. Bei ihr steht das Coaching der Menschen im Vordergrund. Padberg bezeichnet sich selbst als „Dolmetscherin”.

Sie verdeutlicht dem Hundehalter, wie die unbewusste menschliche Körpersprache vom Hund wahrgenommen wird und wie der Mensch sich seinem Vierbeiner gegenüber besser ausdrücken kann. Denn, wer wünscht sich dies nicht: Eine liebevolle und harmonische Verbindung zu seinem Hund. Gemeinsam durch dick und dünn zu gehen - einander vertrauen und verstehen!

Aufmerksam lauschten die Teilnehmer den Worten von Frau Padberg. Foto:©Sandra Dietrich-Saal
Aufmerksam lauschten die Teilnehmer den Worten von Frau Padberg. Foto:©Sandra Dietrich-Saal
Die ausgebildete Tierpsychologin übersetzt die Hundesprache und lehrt die Menschen, Signale beim Hund zu erkennen, richtig zu handeln und somit die Beziehung zwischen Mensch und Hund zu verbessern, nämlich eine Verbindung zu schaffen. Dabei ist ihr wichtig, den Hund als Begleiter des Menschen zu sehen, nicht als Befehlsempfänger.

„Bitte legt Euch mit Eurem Hund auf eine Decke und kuschelt fünf Minuten!“, so lautete eine Aufgabe.

Was sich einfach anhört, hat einen tiefen Sinn. Können Mensch und Hund entspannen, auch in fremder Umgebung unter fremden Hunden und Menschen? Kann sich der Mensch auf diese Aufgabe einlassen und konzentrieren? Kann der Mensch ganz bei sich und seinem Hund sein? Die nächste Übung folgte. Von der Welle der Entspannung zur Welle der Entrüstung: Wie reagiert der Hund, wenn sein Mensch ihn anbindet, aus dem Blickfeld des Hundes verschwindet und später zurück zur Menschengruppe kommt, ohne den Hund dabei anzuschauen. „Dein Hund ist jetzt sehr pikiert“, so kommentierte Padberg treffend. Es fällt den Menschen schwer, ihre Hunde nicht anzuschauen. „Schaust Du deinen Hund unentwegt an, fühlt er sich unentwegt angesprochen und erwartet immer eine Aufforderung. Richtig entspannen kann dein Hund dann nicht und das ist auf Dauer stressig für ihn.“ Ein weiterer Schritt in Richtung „auf einer Welle“ – dem Hund die Chance geben, sich zu entspannen.

„Mindestens einmal täglich richtig miteinander Spaß haben, ist ein absolutes Muss für jedes Mensch-Hund-Team“, so Padberg. „Die Königsdisziplin ist das Spiel ohne Hilfsmittel – hier sind Hund und Mensch in einer besonderen Interaktion. Jeder muss auf sein Gegenüber eingehen, Timing ist wichtig, aber auch Fantasie, Gefühl, Körpersprache beim Hund erkennen und selbst weder ein übergriffiger noch ein langweiliger Spielpartner sein. Solch ein Spiel ist die wahre Kunst!“

Am Ende der beiden Tage stand ein gelungenes Seminar mit glücklichen Hunden, begeisterten Menschen und einer zufriedenen Sabine Padberg: „Genießt die Zeit mit Euren tollen Begleitern an Eurer Seite in Entspannung und im Spiel!“ waren die abschließenden Worte der sympathischen Trainerin.

Weitere Infos: www.pfotentreff-niedersimten.de

©Text: Martina Knapp; ©Fotos: Sandra Dietrich-Saal

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KRO-TOPDOGTRAINING

Die neuen Termine für 2026!

Liebe Mitglieder,  ich freue mich sehr, dass auch im Jahr 2026 wieder hochkarätige Seminare im Rahmen des KRO-TOPDOGTRAININGS in unserem Dachverband stattfinden. Mit Kai Rottmann haben wir einen sehr erfahrenen Seminarleiter an unserer Seite, der bereits im vergangenen Jahr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit seinem Fachwissen und seiner praxisnahen natürlichen Art begeistert hat.  Die Seminare vermitteln nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern vor allem auch praktische Werkzeuge, die sofort im Alltag einsetzbar sind.  In diesem Jahr stehen Euch folgende Termin-Vorschläge zur Auswahl:  Modul 1 und Modul 2  12.09./13.09.2026 - Gruppe Ottersweier (nur noch wenige Plätze frei!) Modul 3  24.10./25.10.2026 21.11./22.11.2026 12.12./13.12.2026  Die Buchung der Seminartermine erfolgt wie gewohnt über mich gerne per E-Mail: julia-maj@web.de  Warum die Reihenfolge wichtig ist  Besonders ans Herz legen möchte ich Euch, die Module in der Reihenfolge zu besuchen:  Zuerst Modul 1, dann Modul 2 und/oder 3. Das hat einen einfachen Grund: Modul 1 vermittelt die Basis und die absolut notwendigen Grundlagen, die Eure Fachkompetenz erweitern sollen. So können beispielsweise die Kommunikationsinhalte (Modul 3) noch besser verstanden, verknüpft und angewendet werden. Natürlich ist es auch möglich, einzelne Module ohne Modul 1 zu besuchen. Doch erfahrungsgemäß profitiert Ihr deutlich mehr -von den aufeinander aufbauenden Inhalten-, wenn Ihr mit dem Fundament startet und dann Euer Wissen weiter vertieft.  Euer Nutzen als aktiver Hundeführer oder vorzugsweise als Trainer/Trainerin:  Theoretische GrundlagenLernen in angenehmer Seminaratmosphäre Konkrete Werkzeuge für den direkten Einsatz in der PraxisMehr Sicherheit in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit TN  Ich lade Euch herzlich ein und empfehle, sich frühzeitig anzumelden, die Termine sind erfahrungsgemäß schnell vergeben. Nutzt die Gelegenheit, Euer Wissen zu erweitern und auch in einem lebendigen Austausch mit anderen Mitgliedern Eure Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln.Selbstverständlich können bei Bedarf auch weitere Seminare des KRO-TOPDOGTRAININGS gebucht werden. Bitte sprecht mich einfach an, ich berate Euch gern zu den passenden Modulen.  Mit freundlichen Grüßen  Eure Julia Krämer, Beirätin im Hauptvorstand des IRJGV e.V. (Aus- und Fortbildung für Übungsleiter) Ergänzender Hinweis zur Seminarbuchung: Die angebotenen Termine sind optional und können auf Wunsch auf Anfrage gegebenenfalls angepasst werden.Jede örtliche Gruppe oder Landesgruppe kann einen oder mehrere Termine auswählen. Mehrere Gruppen oder Landesgruppen können sich auch gemeinsam für ein Modul anmelden.Das Seminar findet immer in der örtlichen Gruppe statt, die sich anmeldet und die Organisation übernimmt.Diese Gruppe ist Hauptorganisator und stimmt die Durchführung mit der zuständigen Fortbildungsbeauftragten ab.Ein Zusammenschluss benachbarter Gruppen oder Landesgruppen ist möglich und hat sich in der Vergangenheit bewährt.

Liebe Mitglieder, 

ich freue mich sehr, dass auch im Jahr 2026 wieder hochkarätige Seminare im Rahmen des KRO-TOPDOGTRAININGS in unserem Dachverband stattfinden. Mit Kai Rottmann haben wir einen sehr erfahrenen Seminarleiter an unserer Seite, der bereits im vergangenen Jahr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit seinem Fachwissen und seiner praxisnahen natürlichen Art begeistert hat. 

Die Seminare vermitteln nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern vor allem auch praktische Werkzeuge, die sofort im Alltag einsetzbar sind. 

In diesem Jahr stehen Euch folgende Termin-Vorschläge zur Auswahl: 

Modul 1 und Modul 2 

  • 12.09./13.09.2026 - Gruppe Ottersweier (nur noch wenige Plätze frei!)

Modul 3 

  • 24.10./25.10.2026 
  • 21.11./22.11.2026 
  • 12.12./13.12.2026 

Die Buchung der Seminartermine erfolgt wie gewohnt über mich gerne per E-Mail: julia-maj@web.de 

Warum die Reihenfolge wichtig ist 

Besonders ans Herz legen möchte ich Euch, die Module in der Reihenfolge zu besuchen: 

Zuerst Modul 1, dann Modul 2 und/oder 3. Das hat einen einfachen Grund: Modul 1 vermittelt die Basis und die absolut notwendigen Grundlagen, die Eure Fachkompetenz erweitern sollen. So können beispielsweise die Kommunikationsinhalte (Modul 3) noch besser verstanden, verknüpft und angewendet werden. Natürlich ist es auch möglich, einzelne Module ohne Modul 1 zu besuchen. Doch erfahrungsgemäß profitiert Ihr deutlich mehr -von den aufeinander aufbauenden Inhalten-, wenn Ihr mit dem Fundament startet und dann Euer Wissen weiter vertieft. 

Euer Nutzen als aktiver Hundeführer oder vorzugsweise als Trainer/Trainerin: 

  • Theoretische Grundlagen
  • Lernen in angenehmer Seminaratmosphäre 
  • Konkrete Werkzeuge für den direkten Einsatz in der Praxis
  • Mehr Sicherheit in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit TN 

Ich lade Euch herzlich ein und empfehle, sich frühzeitig anzumelden, die Termine sind erfahrungsgemäß schnell vergeben. Nutzt die Gelegenheit, Euer Wissen zu erweitern und auch in einem lebendigen Austausch mit anderen Mitgliedern Eure Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Selbstverständlich können bei Bedarf auch weitere Seminare des KRO-TOPDOGTRAININGS gebucht werden. Bitte sprecht mich einfach an, ich berate Euch gern zu den passenden Modulen. 

Mit freundlichen Grüßen 

Eure Julia Krämer, Beirätin im Hauptvorstand des IRJGV e.V. (Aus- und Fortbildung für Übungsleiter)

 

Ergänzender Hinweis zur Seminarbuchung:

Die angebotenen Termine sind optional und können auf Wunsch auf Anfrage gegebenenfalls angepasst werden.
Jede örtliche Gruppe oder Landesgruppe kann einen oder mehrere Termine auswählen. Mehrere Gruppen oder Landesgruppen können sich auch gemeinsam für ein Modul anmelden.
Das Seminar findet immer in der örtlichen Gruppe statt, die sich anmeldet und die Organisation übernimmt.
Diese Gruppe ist Hauptorganisator und stimmt die Durchführung mit der zuständigen Fortbildungsbeauftragten ab.
Ein Zusammenschluss benachbarter Gruppen oder Landesgruppen ist möglich und hat sich in der Vergangenheit bewährt.

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