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Hundetraining und Pflege: Alles für Ihren Hund

Im IDG e.V. & IRJGV e.V. dreht sich alles um Hundetraining, Pflege und Vereinsaktivitäten. Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Tipps das Leben mit Ihrem Hund harmonisch und artgerecht gestalten können.

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Veranstaltungsabsage wegen extremer Hitze

Agility-Cup-Turnier am 28.06.26 in Mönchengladbach

Liebe Turnierteilnehmerinnen und Turnierteilnehmer, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde sowie aller Starter stehen für uns immer an erster Stelle. Die aktuellen Wetterprognosen für das kommende Wochenende kündigen extreme Temperaturen von über 35 Grad an. Unter diesen Bedingungen ist eine sichere und sportlich faire Durchführung unseres Agility-Turniers nicht möglich. Das gesundheitliche Risiko für die Hunde beim Laufen im Parcours sowie für alle Helfer und Starter ist schlicht zu hoch. Schweren Herzens müssen wir das Turnier am 28.06.2026 daher absagen. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, hoffen aber auf Euer Verständnis, da uns das Wohl der Hunde am Herzen liegt. Über einen eventuellen Ersatztermin informieren wir Euch rechtzeitig.  Passt gut auf Eure Vierbeiner auf und bleibt im Schatten! Mit sportlichen Grüßen,Eure Gruppe Mönchengladbach

Liebe Turnierteilnehmerinnen und Turnierteilnehmer,

die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde sowie aller Starter stehen für uns immer an erster Stelle.

Die aktuellen Wetterprognosen für das kommende Wochenende kündigen extreme Temperaturen von über 35 Grad an. Unter diesen Bedingungen ist eine sichere und sportlich faire Durchführung unseres Agility-Turniers nicht möglich. Das gesundheitliche Risiko für die Hunde beim Laufen im Parcours sowie für alle Helfer und Starter ist schlicht zu hoch.

Schweren Herzens müssen wir das Turnier am 28.06.2026 daher absagen.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, hoffen aber auf Euer Verständnis, da uns das Wohl der Hunde am Herzen liegt.

Über einen eventuellen Ersatztermin informieren wir Euch rechtzeitig. 

Passt gut auf Eure Vierbeiner auf und bleibt im Schatten!

Mit sportlichen Grüßen,

Eure Gruppe Mönchengladbach

 

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Senioren-WG

Gemeinsamer Lebensabend für Mensch und Hund

Viele Senioren hätten zwar gern einen Hund, befürchten aber, ihm auf seine alten Tage nicht gerecht werden zu können. Mit einen paar einfachen Alltagskniffen können Halter ihrem betagten vierbeinigen Gefährten das Leben leichter machen – sogar, wenn sie selbst nur noch eingeschränkte Kräfte haben.

Viele Senioren hätten zwar gern einen Hund, befürchten aber, ihm auf seine alten Tage nicht gerecht werden zu können. Mit einen paar einfachen Alltagskniffen können Halter ihrem betagten vierbeinigen Gefährten das Leben leichter machen – sogar, wenn sie selbst nur noch eingeschränkte Kräfte haben.

Älter werden ist nichts für Feiglinge. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für ihre Hunde. Die Knochen schmerzen, die Augen schwächeln, die Muskeln schwinden. „Hundehalter können mit einfachen Veränderungen im Haushalt viel dazu beitragen, dass ihr Tier einen schönen Lebensabend hat“, sagt die Tierärztin Dr. Svenja Joswig aus Hannover. Sie ist spezialisiert auf Geriatrie (Altersmedizin) für Tiere und vermittelt ihren Kunden einfache Tipps, wie ein Senior möglichst schmerzfrei leben kann. 

Erleichterungen im Haushalt für alte Hunde

„Schon ein Fressnapf in erhöhter Position kann für ältere Hunde mit Rückenproblemen eine Erleichterung sein, da sie sich zum Fressen nicht mehr herunterbeugen müssen“, sagt Dr. Joswig. Und auch der Halter muss sich nicht so tief bücken, wenn der Napf nicht auf dem Fußboden steht.

Ein rutschiger Fußboden ist besonders für Hunde mit Gelenkproblemen ungünstig. Die Tierärztin rät in diesem Fall zu speziellen Söckchen oder Gummiüberziehern für die Krallen, damit der Hund nicht wegrutscht.

Für die Ruhepausen empfiehlt Dr. Joswig eine weiche Liegefläche, um die alten Knochen zu schonen. Betagte Hundehalter kennen es selbst - das Aufstehen mit müden Knochen ist anstrengend, selbst wenn man noch gut laufen kann. „Wenn der Hund nicht zu schwer ist, kann ein Unterstützungsgeschirr hilfreich sein, womit man dem Hund hinten hoch helfen kann“, sagt Tierärztin Dr. Joswig. Auch zur Unterstützung beim Treppensteigen könne das Geschirr zum Einsatz kommen. 

Mahlzeiten an den Stoffwechsel anpassen 

Mehrere kleine Mahlzeiten sind laut der Tierärztin für ältere Hunde oft besser bekömmlich als zu viel Futter auf einmal. Auch die Futtermenge, die ein Tier im Alter benötigt, könne sich ändern. Dabei sollte man beachten: Genauso wie beim Menschen gilt, dass jedes Pfund zu viel unter anderem die Gelenke zusätzlich belastet. Bei jeder stärkeren Gewichtsveränderung sollte der Tierarzt konsultiert werden. 

Gemeinsame Aktivitäten draußen

Gegen steife Knochen und Übergewicht hilft Mensch und Tier am besten regelmäßige Bewegung. Wenn beide nicht mehr so weit laufen können, dann werden die gemeinsamen Runden eben kleiner. „Bei Vorerkrankungen kann der Tierarzt Ratschläge geben, welche Art der Bewegung für das jeweilige Tier am gesündesten ist“, rät Dr. Joswig. „Manche Hundevereine bieten sogar extra Kurse, beispielsweise mit speziellen Parcours, für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Tiere an.“ Dabei kann der Hundehalter dann auch nette zwischenmenschliche Kontakte knüpfen.

Hunden mit Gelenkserkrankungen, die nicht mehr gut laufen können, empfiehlt Dr. Joswig den Gang im halbhohen Wasser, beispielsweise das Waten an einem Seeufer. „Das entlastet nicht nur die Gelenke, sondern ist auch sehr gut zum Muskelaufbau“, erklärt die Tierärztin. Nicht zu steiles Bergauflaufen eignet sich dagegen gut zum Aufbau der Muskulatur bei Tieren mit Hüftproblemen und macht gleichzeitig den Menschen fitter. 

Signale bei schlechten Augen und Ohren

Die Kommunikation zwischen Hund und Halter muss nicht immer über verbale Kommandos laufen. Dr. Joswig empfiehlt, den Hund bereits frühzeitig an Handzeichen zu gewöhnen – so wird das schwindende Hörvermögen im Alter nicht zum Problem. „Viele Dinge können schon dem jungen Hund beigebracht werden, um ihm später das Leben als Senior vereinfachen“, sagt sie.

Wenn die Sehkraft schwindet, können hingegen frühzeitig trainierte Kommandos wie „Stopp“ oder andere akustische Signale wichtig werden. So kann ein über Jahre eingespieltes Team auch im Alter bedürfnisorientiert zusammenleben.

Quelle: ©IVH

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Kostenfalle Hüftgelenksdysplasie

Das kostet die Krankheit im Laufe eines Hundelebens

Hüftgelenksdysplasie oder HD ist für viele Hundehalter eine absolute Horror-Diagnose. Die Erkrankung ist nämlich nicht nur mit Schmerzen für den Vierbeiner verbunden – sondern auch mit hohen Behandlungskosten.

Hüftgelenksdysplasie oder HD ist für viele Hundehalter eine absolute Horror-Diagnose. Die Erkrankung ist nämlich nicht nur mit Schmerzen für den Vierbeiner verbunden – sondern auch mit hohen Behandlungskosten.

Hüftgelenksdysplasie ist gekennzeichnet durch ein lockeres, nicht korrekt ineinandergreifendes Hüftgelenk. Dadurch kommt es zu Abnutzungserscheinungen des Knorpels und chronischen Umbauprozessen, sogenannten Arthrosen.

Je länger der Zustand besteht, desto schwerer werden die Veränderungen am Gelenk. Ein frühzeitiges Eingreifen ist daher die beste Vorsorge. 

Große Hunde sind häufiger betroffen

Hunderassen, die besonders häufig von der HD betroffen sind, sind große Rassen, wie z. B. Labradore, Schäferhunde, Boxer, Golden-Retriever und Berner-Sennenhunde, genauso wie große Mixhunde. Auch Nachkommen von gesunden Elterntieren können betroffen sein.

Grundsätzlich kann die Hüftgelenksdysplasie aber bei jedem Hund auftreten, denn neben der Rasse können auch die generellen Lebensbedingungen, Haltung, Futter und andere Umstände Einfluss haben. Bei schweren Verläufen beginnen die Veränderungen der Gelenke bereits im Welpenalter. 

Ein häufiges Symptom: Schwerfälligkeit beim Aufstehen 

Klassische Anzeichen für eine Hüftgelenksdysplasie sind Probleme des Vierbeiners beim Aufstehen, Treppenlaufen und auf längeren Spaziergängen. Auch das sogenannte „Bunny Hopping“ ist ein Anzeichen für Hüftprobleme. Dabei springt der Hund beim Loslaufen mit beiden Hinterbeinen gleichzeitig unter den Köper, anstatt die Beine abwechselnd zu nutzen. Einige Hunde zeigen einen schwankenden Gang, der dem Hüftschwung eines Laufstegmodels ähnelt. Andere Hunde können auch deutlich sichtbar lahmen.

Beim Verdacht einer Hüftgelenksdysplasie sollte ein Tierarzt den Hund zunächst gründlich orthopädisch untersuchen. Zeigt das Tier dabei Anzeichen, die auf HD hindeuten, wird es in Narkose geröntgt. Hierfür können einige Hundert Euro an Kosten anfallen.

Mögliche Behandlungen bei Hüftdysplasie 

Abhängig von dem Schweregrad der Hüftgelenksdysplasie und Alter des Tieres sind unterschiedliche Therapien möglich. 
Ist der Hund noch sehr jung und noch nicht ausgewachsen, kann die Verödung einer Wachstumsfuge (Juvenile Pubis Symphysiodese) dafür sorgen, dass der Oberschenkelkopf eine bessere Überdachung erhält. Dafür wird eine Zugschraube so durch die Wachstumsfuge zwischen den Sitzbeinen gebohrt, dass der Knochen an dieser Stelle nicht mehr weiterwachsen kann. Der Eingriff ist relativ unkompliziert und den Hunden geht es nach der Operation schnell wieder gut. Für diesen Eingriff fallen Kosten von etwa 1.000 Euro oder mehr an. Noch teurer wird es, wenn der Hund weitere Rehamaßnahmen bekommen muss. Nach einer gewissen Regenerationszeit ist dann aber ein gesundes Hundeleben ohne Einschränkungen möglich.

Bei jungen Hunden ist eine drei- beziehungsweise zweifache Beckenschwenkosteotomie möglich. Dabei wird das Becken an zwei oder drei Stellen zersägt und mittels Platten neu ausgerichtet, wodurch das Hüftgelenk mehr Stabilität erhält.

Leichtere Fälle von Hüftgelenksdysplasie können konservativ, also ohne eine Operation, behandelt werden. Meistens wird eine Kombination aus Schmerzmitteln und Physiotherapie eingesetzt, um die Hüftgelenke möglichst stabil und schmerzfrei zu halten. 

In manchen Fällen ist ein Gelenkersatz leider nicht zu vermeiden, um dem Hund ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Foto©shutterstock.com/DyziO
In manchen Fällen ist ein Gelenkersatz leider nicht zu vermeiden, um dem Hund ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Foto©shutterstock.com/DyziO
Bei ausgewachsenen Hunden gibt es die Möglichkeit, ein künstliches Hüftgelenk (Totale Endoprothese, TEP) einzusetzen. Dabei wird der Oberschenkelkopf abgesägt und ein künstliches Gelenk aus Metall in Oberschenkel und Becken eingesetzt. Das alte Gelenk wird dadurch vollständig ersetzt.

Diese Operation ist sehr teuer und aufwändig. Sie bietet dem Hund bei erfolgreicher Behandlung jedoch eine hohe Lebensqualität, da er das künstliche Gelenk völlig schmerzfrei und ohne Einschränkungen sein Leben lang benutzen kann. Zunächst wird nur eine Seite operiert, damit der Hund nach der Operation noch ein intaktes Bein hat, um es voll zu belasten. Hat der Hund eine beidseitige schwere HD, ist nach abgeschlossener Heilung der operierten Seite nach einigen Monaten die zweite Seite dran.

Kommt es zu Komplikationen wie einer Infektion, sind diese schwerwiegend und können zum Verlust des Gelenkes führen. Die häufigste Komplikation nach der Operation ist eine Ausrenkung (Luxation) des künstlichen Gelenks. Dies kann durch strikte Ruhighaltung nach der OP verhindert werden.

Die schmerzlindernde Operation ist mit hohen Behandlungskosten verbunden. So fallen pro Seite Kosten von etwa 5.000 Euro an. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die Nachuntersuchungen, Medikamente und Physiotherapie hinzu, sodass in Summe ebenfalls noch einmal 1.000 bis 2.000 Euro Kosten entstehen können. 

Übrigens: „Bei der Uelzener Versicherung können mithilfe des Reha-Bausteins auch die Kosten für die Physiotherapie nach der OP abgesichert werden“, erklärt Uelzener-Versicherungsexperte Bernd Buttkus.

Ist eine Endoprothese aus verschiedenen Gründen nicht möglich, kann das Hüftgelenk bei Tieren mit geringem Körpergewicht auch entfernt werden. Ob diese sogenannte Femurkopfhalsresektion funktioniert, kann aber nur der Tierarzt im Einzelfall entscheiden. Die Kosten für diesen Eingriff sind deutlich geringer (circa 800 bis 1.200 Euro je Seite). Allerdings fehlt dem Hund dadurch sein Gelenk und die Muskulatur muss die Stabilisierung übernehmen. Die Tiere sind außerdem nicht mehr voll belastbar.

Damit Hundehalter nicht alleine auf den OP-Kosten sitzen bleiben, empfiehlt sich der Abschluss einer Hunde-OP-Versicherung. Viele Anbieter übernehmen für Operationen bei Hüftdysplasie allerdings keine Kosten. Anders ist das bei der neuen Hunde-OP-Versicherung der Uelzener Versicherung. „Der Hund und seine Gesundheit ein Leben lang liegen uns am Herzen“, sagt Uelzener-Versicherungsexperte Buttkus. Deshalb sind dort alle Operationen versichert, auch solche aufgrund von HD. 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: ©Uelzener Versicherungen

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Familienzuwachs

Schwangeren Hundehalterinnen und jungen Müttern mit Hundewunsch geht oft dieselbe Frage durch den Kopf: Baby und Hund aneinander gewöhnen - klappt das? Damit der Familienzuwachs für alle eine Bereicherung wird, kommt es nicht so sehr darauf an, wer von beiden zuerst da war. Vielmehr müssen Kind oder Hund gut auf den Neuankömmling vorbereitet werden.

Wie Kind und Hund miteinander vertraut werden

Schwangeren Hundehalterinnen und jungen Müttern mit Hundewunsch geht oft dieselbe Frage durch den Kopf: Baby und Hund aneinander gewöhnen - klappt das? Damit der Familienzuwachs für alle eine Bereicherung wird, kommt es nicht so sehr darauf an, wer von beiden zuerst da war. Vielmehr müssen Kind oder Hund gut auf den Neuankömmling vorbereitet werden.

Ein Baby kommt in die Familie mit Hund

Ein zukünftiger Familienhund sollte schon früh an den Kontakt mit Kindern gewöhnt werden und möglichst ausgewachsen sein, bevor der Nachwuchs eintrifft. In der Familie sollte er seinen festen Platz haben und klare Regeln kennen. „Dinge, die er nicht mehr darf, wenn das Baby da ist, sollte er von Anfang an nicht dürfen, damit er später sein normales Leben weitgehend fortsetzen kann“, so die gelernte Erzieherin und Hundetrainerin Manuela van Schewick aus Meckenheim.
Mit Hilfe einer gebrauchten Windel können frisch gebackene Eltern ihren Vierbeiner schon vorab mit dem Geruch ihres Babys vertraut machen.
Nach dem Krankenhausaufenthalt sollten Hund und Kind von der ersten
Minute an kontrollierten Kontakt haben. „Der Hund sollte Aktionen mit dem Baby als positiv empfinden“, erklärt van Schewick, „egal ob er beim Stillen daneben liegt oder seine Familie am Kinderwagen begleitet.“ Ganz wichtig: Das Kleinkind auf keinen Fall mit dem Hund alleine lassen.

Ein Hund kommt in die Familie

Ist das Kind zuerst da, ist vor allem eine gewissenhafte Auswahl des Hundes wichtig. Entscheidend ist dabei sein Wesen; Alter und Rasse spielen eine untergeordnete Rolle. „Sicherheit und Gelassenheit im oft turbulenten Familienalltag, gute Unterordnungsbereitschaft und eine freundliche Grundstimmung des Hundes sind unverzichtbare Eigenschaften“, weiß van Schewick. Auch die frühe Prägung und Sozialisierung des Vierbeiners ist besonders wichtig: „Es muss darauf geachtet werden, dass der Hund in den ersten fünf bis sieben Lebenswochen intensiven Kontakt mit Kindern hatte und gute Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen konnte.“

Wenn der Hund ins Haus kommt, sollte das Kind schon alt genug sein, um einfache Erklärungen zum Umgang mit ihm verstehen zu können, also etwa vier bis fünf Jahre. Hilfreich ist auch, wenn es bereits an Tiere gewöhnt ist. Um Eifersüchteleien zu vermeiden, sollte der Nachwuchs in alles mit einbezogen werden, was den Hund betrifft.

„Ob Familien mit Kind einen Hund anschaffen oder Hundehalter ein Baby bekommen“, resümiert van Schewick, „entspannter ist es in jedem Fall, wenn man die Babyphasen der beiden nacheinander genießen kann, denn beide brauchen viel Aufmerksamkeit und bringen Veränderungen in den gewohnten Alltag.“

Und ganz wichtig in jedem Haushalt mit Kind und Vierbeiner: Immer die grundlegenden Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen nach Tierkontakt, besonders vor dem Essen, beachten und die Gesundheitsvorsorge für das Tier, wie z. B. Impfungen und regelmäßige Entwurmungen, nicht vergessen. 

Quelle: IVH

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Unsichtbare Feinde: Würmer beim Hund

Viele Tierhalter haben es selbst schon beobachtet: Der Hund rutscht mit dem Gesäß auf dem Boden herum. Dieses so genannte „Schlittenfahren“ mag putzig aussehen, hat aber meist einen ernsten Hintergrund. Es kann u.a. auf unsichtbare Feinde hinweisen: Würmer. Sie gehören neben Zecken und Flöhen zu den häufigsten Parasiten beim Hund.

Viele Tierhalter haben es selbst schon beobachtet: Der Hund rutscht mit dem Gesäß auf dem Boden herum. Dieses so genannte „Schlittenfahren“ mag putzig aussehen, hat aber meist einen ernsten Hintergrund. Es kann u.a. auf unsichtbare Feinde hinweisen: Würmer. Sie gehören neben Zecken und Flöhen zu den häufigsten Parasiten beim Hund. Doch anders als die Blutsauger im Hundefell befinden sich Würmer im Inneren des Hundes und entziehen dem Wirt oft lange unbemerkt wertvolle Nährstoffe. Und sie sind weiter verbreitet, als viele Hundehalter glauben.

Eine Ansteckung ist schnell passiert: Beim Schnüffeln am Kot befallener Tiere oder über Erde nehmen Hunde Wurmeier leicht auf. Auch der Kontakt mit Artgenossen kann für eine Infektion ausreichen, da Wurmeier häufig am Hundefell haften. Bei bis zu 200.000 winzigen Eiern, die einzelne Rundwurmarten täglich im Darm abgeben und die mit dem Kot ausgeschieden werden, ist das nicht verwunderlich. Und selbst Daheim ist eine Infektion möglich, wenn die robusten Eier mit den Schuhen in die Wohnung getragen werden. 

Eine unsichtbare Gefahr für die Hundegesundheit

Besonders häufig sind Hunde von Spulwürmern und Hakenwürmern befallen. Beide Wurmarten können auch schon im Mutterleib auf den Hundewelpen übergehen oder mit der Muttermilch übertragen werden. Denn infolge der Trächtigkeit kommt es zu einer Reaktivierung ruhender Wurmlarven, die in den Organen infizierter Hündinnen überdauern.

Viele Hunde werden so gleich zu Beginn ihres Lebens mit Würmern infiziert. Während Zecken mit bloßem Auge zu erkennen sind und ständiges Kratzen auf einen Befall mit Flöhen hindeutet, sehen Sie dem Hund allerdings meist nicht an, wenn ihn etwas „wurmt“. Bei erwachsenen Hunden macht oft erst ein sehr starker Befall durch Gewichtsabnahme, Blutarmut oder Darmverschluss auf sich aufmerksam. Die so genannten Endoparasiten im Körperinneren können aber besonders für Welpen und Jungtiere zur ernsthaften gesundheitlichen Gefahr werden. Anders als erwachsene Tiere kommt es bei ihnen häufig zu Erbrechen und Durchfall. Entwicklungsstörungen infolge von Blut- und Nährstoffmangel bis hin zum Tod können die Folge sein.

Eine regelmäßige Behandlung gegen die unsichtbaren Mitbewohner verfolgt indessen nicht nur den Zweck, den eigenen Vierbeiner vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren, sondern soll zugleich verhindern, dass er Wurmeier ausscheidet, die auf andere Tiere oder den Menschen übertragen werden.

Kann das individuelle Infektionsrisiko eines Tieres nicht eindeutig eingeschätzt werden, sollte mindestens viermal im Jahr Kot untersucht oder entwurmt werden. Denn Studien belegen laut ESCCAP, dass 1-2 Entwurmungen im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bieten.1

Zoonose-Gefahr für den Menschen

Insbesondere der Spulwurm hat ein erhebliches Zoonose-Potential. Von einer Zoonose ist dann die Rede, wenn es zu einer Übertragung auf den Menschen kommt. Das heißt im Falle des Hundespulwurms: Menschen mit engem Kontakt zu nicht entwurmten Tieren können sich leichter infizieren! Häufig betroffen sind Kinder. Für den Hundespulwurm ist der Mensch allerdings ein Fehlwirt. Er kann sich in ihm nicht bis zum ausgewachsenen Wurm entwickeln. Wandern allerdings die Larven im Menschen umher, können sie Nervenbahnen, Auge und Gehirn schädigen. Erblindung, Störungen der Motorik und Epilepsie sind mögliche Folgen.

Deshalb ist es wichtig vorzubeugen. Laut dem europäischen Expertengremium ESCCAP gehört der Schutz vor Flöhen, Zecken und Würmern zur Grundversorgung von Hunden und Katzen, die in Deutschland gehalten werden. Je nachdem wie das Tier gehalten und ernährt wird, ist das Risiko für einen Befall mit diesen Parasiten unterschiedlich groß.2

Wurmarten mit unterschiedlich starker Verbreitung

Spulwürmer sind besonders weit verbreitet. Rund 7,2 Prozent der Hunde in Deutschland sind laut Untersuchungen Träger dieser Wurmart.3 Bei Hunden im Alter bis zu drei Monaten kann der Wert allerdings mit bis zu 58 Prozent noch deutlich höher liegen. Da die Eier von Spulwürmern bis zu vier Jahre in der Umwelt überleben, tragen unbehandelte Tiere auch zur Kontaminierung ihrer Umgebung bei. In Studien weisen bis zu sieben Prozent der Kot-, Erd- und Sandproben aus öffentlichen Park- und Grünanlagen einen entsprechenden Befall auf.4

ESCCAP empfiehlt in Einzelfällen bei hohem Infektionsrisiko und engem Zusammenleben mit kleinen Kindern oder immungeschwächten Personen eine Behandlung gegen Spulwürmer zwölfmal im Jahr, wenn das Ausscheiden infektiöser Spulwurmstadien garantiert ausgeschlossen werden soll.1

An zweiter Stelle folgen die Hakenwürmer mit im Schnitt 2,8 Prozent betroffenen Tieren in Deutschland.3 In der Regel siedeln sie sich im Dünndarm an, ernähren sich von Blut und schwächen den Hund. Hakenwurmlarven können auch über die Haut eindringen und Entzündungen der Haut und Juckreiz auslösen. Für kranke, geschwächte und sehr junge Hunde kann der Hakenwurm sehr gefährlich werden und sogar zum Tod führen. Wird er auf den Menschen übertragen, bohren sich die Larven durch die Haut, wandern durch den Körper und können Blutungen in den Eingeweiden, Bauchschmerzen und Durchfall verursachen.

Peitschenwürmer sind mit ca. 1,3 Prozent befallener Vierbeiner seltener als Spul- und Hakenwürmer und leben im Dickdarm des Hundes.3 Dort entwickeln sich die Wurmeier, die mit dem Maul aufgenommen wurden. Etwa drei Monate nach der Infektion produziert der geschlechtsreife Peitschenwurm Eier, die mit dem Kot ausgeschieden werden und so in die Umgebung gelangen.

Bandwürmer kommen in Deutschland nur selten vor. Das Risiko, an einer von Bandwürmern hervorgerufenen Echinokokkose zu erkranken, die vor allem Leber und Lunge schädigt, ist für den Menschen vergleichsweise gering. Im Durchschnitt erfasst das Robert-Koch-Institut pro Jahr etwa 25 Erkrankungen mit dem Fuchsbandwurm und weitere 70 Erkrankungsfälle, die durch den Hundebandwurm ausgelöst werden, von denen die meisten aus dem Ausland stammen.4 Der Hundebandwurm ist in erster Linie im Mittelmeerraum beheimatet. Laut ESCCAP liegt die Befallsrate in Deutschland nach neuesten Untersuchungen bei unter 0,3 Prozent.1

Im Vergleich zu letzteren kommen die äußeren Blutsauger Floh und Zecke deutlich häufiger beim Hund vor. Neuere Entwicklungen machen eine Kombination gegen verschiedene Parasitengruppen in einer Behandlung möglich. 

Zecken lauern überall! Egal ob im heimischen Garten oder beim täglichen Spaziergang - Hund und Halter streifen die Zecke z.B. vom Grashalm ab und fangen sich so einen unliebsamen und NICHT ungefährlichen „Gast” ein. Foto:©Convergo GmbH
Zecken lauern überall! Egal ob im heimischen Garten oder beim täglichen Spaziergang - Hund und Halter streifen die Zecke z.B. vom Grashalm ab und fangen sich so einen unliebsamen und NICHT ungefährlichen „Gast” ein. Foto:©Convergo GmbH
Gefahr durch Zecken minimieren

Zecken gehören zu den sogenannten Ektoparasiten, die sich auf dem Körper des Tieres befinden. Sie sind äußerst hartnäckig und können verschiedene Krankheiten beim Hund auslösen: Lyme-Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose. Eine neue Zeckenart in Deutschland ist die Auwaldzecke, die sich über Südeuropa ausgebreitet hat und den Erreger der Babesiose überträgt. Die als Hundemalaria bekannte Krankheit ist besonders gefährlich, weil sie die roten Blutkörperchen zerstört. Ohne Behandlung kann sie zum Tod führen. 

Vor Flöhen regelmäßig schützen

Die meisten Hunde machen im Laufe ihres Lebens auch häufiger Bekanntschaft mit Flöhen, die von Tier zu Tier übertragen werden und sich rasant vermehren. Starker Flohbefall führt beim Hund zu Entzündungen der Haut und zu Blutarmut. Das Tier wird nervös, das Fell struppig. Gehen Flöhe auf den Mensch über, leidet auch er unter juckenden Flohstichen. Außerdem können Flöhe den so genannten Gurkenkernbandwurm übertragen. Schützt man den Vierbeiner regelmäßig vor Flöhen, so reduziert sich das Risiko einer Infektion mit dem Gurkenkernbandwurm.

Parasitenschutz gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, z.B. zum Auftragen auf die Haut oder zum Eingeben. Beim Tierarzt sind inzwischen Mittel erhältlich, die gleichzeitig vor mehreren inneren und äußeren Parasitenarten schützen. Je umfassender der Parasitenschutz, umso weniger verschiedene Mittel müssen eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: 
www.zecken-im-fell.de und 
www.parasiteparty.com 

Text & Fotos: Convergo GmbH

Quellennachweise:
1) ESCCAP: Bekämpfung von Würmern (Helminthen) bei Hunden und Katzen. Deutsche Adaption der ESCCAP-Empfehlung Nr. 1, Juli 2014.
2) www.esccap.de/parasiten/basisvorsorge/; Datenstand 03.02.2016 
3) Barutzki D, Schaper R, Results of Parasitological examinations of fecal samples of cats and dogs in Germany between 2003 and 2010. Parsitol Res 2011; 109: 45–60. 
4) Krutzer E. et al, Zur Kontamination öffentlicher Grünflächen und Kinderspielplätzen mit Toxocara-Eiern in österreichischen Städten. Tropenmed. Parasitol. 19, 1997. 
5) survstat.rki.de; Datenabfrage 2001-2015

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Foto©clipdealer.de

Alternative Mittel gegen Zecken und Flöhe

– ein unterschätztes Risiko für Katze und Hund

Gegen Zecken- und Flohbefall bei Katze und Hund erhalten Tierbesitzer von Ihrem Tierarzt oder im Fachmarkt zumeist wirksame Parasitenmittel, die die Schädlinge abtöten. Doch immer mehr Tierhalter sind auf der Suche nach natürlichen -und damit vermeintlich weniger schädlichen- Methoden, um dem lästigen Parasitenbefall Herr zu werden.

Gegen Zecken- und Flohbefall bei Katze und Hund erhalten Tierbesitzer von Ihrem Tierarzt oder im Fachmarkt zumeist wirksame Parasitenmittel, die die Schädlinge abtöten. Doch immer mehr Tierhalter sind auf der Suche nach natürlichen -und damit vermeintlich weniger schädlichen- Methoden, um dem lästigen Parasitenbefall Herr zu werden. Dabei kommen eine ganze Reihe alternativer Mittel zum Einsatz, von Teebaumöl über Zwiebeln und Knoblauch bis hin zu Bernsteinketten und Ultraschall-Halsbändern. Doch welche dieser Mittel helfen wirklich? Verhindern diese Produkte überhaupt die Infektion von durch Zecken und Flöhen übertragenen Krankheitserregern? Und sind diese tatsächlich grundsätzlich weniger schädlich als die Standardmedikamente vom Tierarzt? 

Teebaumöl – zunehmend beliebt, aber giftig für Katze und Hund

Pflegeprodukte mit Teebaumöl werden in Deutschland zur Behandlung von Haustieren gegen Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe sowie gegen Hautpilze angeboten. Vor allem Katzenhalter sollten jedoch Vorsicht walten lassen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt insbesondere bei mehrmaliger Anwendung oder zu hoher Dosierung ausdrücklich vor schweren Vergiftungserscheinungen. Auch bei äußerlicher Anwendung gelangt das Teebaumöl bei der Fellpflege oder über die Haut in den Organismus der Katze. Im Vergleich zu Menschen und Hunden können Katzen die darin enthaltenen Terpene und Phenole kaum abbauen und ausscheiden und reagieren deshalb besonders empfindlich darauf. In hohen Dosen ist das Öl jedoch auch für Mensch und Hund giftig und gilt zudem als stark allergieauslösend.

Lavendel, Minze und andere ätherische Öle 

Auch andere ätherische Öle wie zum Beispiel Lavendel oder Minze sind für die Bekämpfung von Parasiten nur bedingt geeignet. Insbesondere wenn diese in einer für das Tier unschädlichen Dosierung angewendet werden, hält ihre Wirkung oftmals nur kurze Zeit an. Duftlampen mit ätherischen Ölen sind zwar für die Tiere ungefährlich, aber ebenso wirkungslos. Tierhalter sollten zudem bedenken, dass ätherische Öle gerade für Hunde mit ihrer überaus empfindlichen Nase eine erhebliche Geruchsbelästigung darstellen können. 

Zwiebeln und Knoblauch – nicht nur für Flöhe schädlich

Auch von stark riechenden Knoblauchknollen und Zwiebeln versprechen sich viele Tierbesitzer eine abschreckende Wirkung gegenüber Flöhen und Zecken, wie sie bereits aus der Schädlingsbekämpfung bei Pflanzen bekannt ist. Nicht selten werden den Tieren deshalb regelmäßig Knoblauchzehen und Zwiebeln unter das Futter gemischt. Beide Lauchgewächse enthalten jedoch für Hund und Katze giftige Substanzen, die den Blutfarbstoff Hämoglobin, und damit die roten Blutkörperchen, zerstören. Eine Blutarmut kann die Folge sein. Auch Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall und Appetitverlust können auftreten. Eine Wirkung gegen Zecken und Flöhe ist dagegen wissenschaftlich nicht klar nachgewiesen. 

Ultraschall-Halsbänder und Bernsteinketten

Viele Tierbesitzer vertrauen bei der Parasitenbekämpfung mittlerweile auf die Wirkung von Ultraschall-Halsbändern, die permanent ein für den Menschen nicht hörbares Signal abgeben. Wissenschaftlich konnte die Wirkung des Ultraschallsignals gegen Flöhe und Zecken jedoch bisher nicht nachgewiesen werden. Da Hunde und Katzen -im Gegensatz zum Menschen- in der Lage sind, Ultraschall wahrzunehmen, ist zudem unklar, ob das dauerhaft abgegebene Geräusch für die Tiere eine Belastung darstellt. Ebenso wenig wie für Ultraschall-Halsbänder ist eine antiparasitische Wirkung für Bernstein belegt, die ihm aufgrund seines hohen Gehalts an ätherischen Ölen oftmals nachgesagt wird. Auch wenn Bernsteinketten dem Tier keinen Schaden zufügen, ist nicht mit einer wirksamen Parasitenbekämpfung zu rechnen. 

Zuverlässige und schnelle Wirkung wichtig für Infektionsschutz 

Zecken und Flöhe können zahlreiche Krankheitserreger wie Viren (u.a. FSME-Virus), Bakterien (u.a. Borrelien) oder Parasiten (Babesien oder Bandwürmer) übertragen. Bei manchen der von Zecken übertragenen Erreger erfolgt die Infektion erst nachdem sich die Zecken bereits längere Zeit an ihren Wirt geheftet haben. Eine schnelle und möglichst vollständige Wirkung ist daher eine essentielle Voraussetzung für den Schutz gegenüber den z.T. sehr schwerwiegende Erkrankungen hervorrufenden Erregern. 

Viele weitere Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Parasiten sowie die Anmeldung zum ESCCAP-Newsletter finden Tierhalter und Tierärzte online auf
www.esccap.de und www.hund-katze-wuermer.de

Quelle: ESCCAP Deutschland e.V./ vetproduction GmbH 

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Kurzurlaub über die Feiertage:

Wohin mit Hund, Katze, Vogel, Meeri und Co.?

Auch viele Tierfreunde nutzen die Feiertage gerne für eine kurze Reise. Entweder, um kurz der Hektik des Alltags zu entfliehen oder um die Verwandten zu besuchen. Während Hunde ihre Halter sehr gerne zu Familientreffen begleiten, fühlen sich Katzen, Kleintiere und Vögel zu Hause am wohlsten. Doch wie kann auf den letzten Drücker noch eine Betreuung für die Tiere gefunden werden?

Auch viele Tierfreunde nutzen die Feiertage gerne für eine kurze Reise. Entweder, um kurz der Hektik des Alltags zu entfliehen oder um die Verwandten zu besuchen. Während Hunde ihre Halter sehr gerne zu Familientreffen begleiten, fühlen sich Katzen, Kleintiere und Vögel zu Hause am wohlsten. Doch wie kann auf den letzten Drücker noch eine Betreuung für die Tiere gefunden werden?

Rund um die Feiertage -egal welche- dreht sich bei vielen von uns alles nur noch um die letzten Vorbereitungen. Geht es für ein paar Tage auf Reisen, sollten Heimtierbesitzer aber daran denken, sich rechtzeitig um eine Betreuung für ihre Tiere zu kümmern. Denn besonders um die Feiertage bzw. Ferienzeit sind viele Tierpensionen und -sitter bereits ausgebucht und auch Freunde, Nachbarn oder Verwandte haben keine Zeit, sich um die Tiere zu kümmern. Unterstützung bieten Suchportale wie www.leben-mit-heimtier.de, auf denen regionale Tierbetreuer und Gassigänger für Vierbeiner, Vögel und Fische gefunden werden können. Auch Tierärzte haben häufig Tipps für liebevolle Tiersitter in der näheren Umgebung. So können Heimtiere und Halter die Feiertage gleichermaßen genießen.

Hunde:

Beliebte Begleiter bei kürzeren Reisen

Ein bis zwei Stunden allein zu Hause zu sein ist für viele Hunde machbar, doch die Tiere dürfen grundsätzlich nicht den kompletten Tag alleine gelassen werden. Am schönsten ist es für die Vierbeiner, wenn sie ihre Menschen auf Reisen begleiten dürfen. Kommt Bello mit, sind Reiseziele zu empfehlen, die mit dem Auto zu erreichen sind. Dauert der Ausflug dagegen nur einen Tag, ist es hilfreich, ein Netzwerk an Personen zu haben, die sich während der Abwesenheit um den Vierbeiner kümmern – ihn zum Beispiel für einen Spaziergang von zu Hause abholen oder sich mit ihm beschäftigen. Hierfür bieten sich vor allem Nachbarn, Freunde oder aber externe Hundesitter und Gassigänger an.

Katzen:

Die Samtpfoten bleiben am liebsten zu Hause

In ihrem gewohnten Lebensumfeld fühlen sich Katzen am wohlsten. Bei einer Abwesenheit, die einen Tag überschreitet, sollte dann eine Person gefunden werden, die mindestens einmal am Tag vorbeikommt, die Samtpfoten füttert, das Katzenklo kontrolliert und sich mit den Tieren beschäftigt. Wenn es niemanden im persönlichen Umfeld gibt, der sich während der Abwesenheit um die Stubentiger kümmern kann, bieten Onlineportale den Dienst von Tiersittern an.

Kleintiere:

Ein Tag allein ist für Meeris, Kaninchen & Hamster okay

Grundsätzlich gilt: Kleintiere fühlen sich zu Hause am wohlsten. Auch wenn sie ihr Gehege als sicheren Rückzugsort haben, stressen sie längere Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Befindet sich der Urlaubsort nicht in der Nähe, tut man den Tieren daher einen großen Gefallen, wenn sie in ihrem gewohnten Gehege zu Hause bleiben.

Bei entsprechender Planung können Meerschweinchen und Kaninchen dann auch mal einen kompletten Tag allein gelassen werden, Hamster sogar zwei Tage.

In dem Fall ist es wichtig, den Tieren bereits am Morgen ausreichend Futter und Wasser im Gehege bereitzustellen. Möglichst Knollengemüse und Futterarten, die nicht sofort verzehrt werden, wie zum Beispiel Heu. Ist der Halter über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause, sollten dann Tiersitter bei der Betreuung der Kleintiere einspringen. 

Vögel:

Am besten zu Hause lassen – Vogelpensionen unterstützen aber bei Bedarf

Da fremde Umgebungen und auch der Transport an einen anderen Ort bei vielen Vögeln Unruhe auslösen, sollte man unbedingt versuchen, einen Tiersitter für die eigenen vier Wände zu finden. Für Federtiere, die in Volieren leben, ist eine Mitnahme sogar fast ausgeschlossen.

Findet sich auf die Schnelle kein passender Vogelsitter, gibt es neben Hunde- und Katzenpensionen auch Pensionen für die gefiederten Freunde, in denen sie während der Abwesenheit des Halters umsorgt werden. Für viele Vögel ist die kleine Auszeit bei Artgenossen sogar eine schöne Abwechslung.

Fische:

Futterautomaten unterstützen, ersetzen den Fischsitter bei längererAbwesenheit aber nicht gänzlich

Die Urlaubspflege eines Aquariums ist im Grunde unkompliziert, denn vieles regelt sich von selbst, wenn die Technik richtig eingestellt ist. So können etwa am Aquarium angebrachte Futterautomaten auf die benötigte Futtermenge und -häufigkeit eingestellt werden und sorgen so für die Verpflegung der Aquarienbewohner.

Plant der Aquarienbesitzer jedoch eine längere Abwesenheit, sollte eine zweite Person als Aquariensitter hinzugezogen werden, die währenddessen die Fische füttert und mindestens alle zwei bis drei Tage nach dem Rechten schaut.

Findet sich kein Aquariensitter, unterstützen viele Aquarienverbände bei der Betreuung der Fische. Eine nach Bundesländern sortierte Übersicht der Vereine finden Fischfreunde unter anderem auf der Webseite vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V.

Ist die Betreuung der tierischen Freunde rechtzeitig geklärt, erspart das unter Umständen nicht nur dem Halter, sondern auch den Heimtieren viel Stress. Etwa, wenn sich eine für die Tiere bereits vertraute Person um die Fellnasen kümmert. Und die Wiedersehensfreude ist dann umso größer, wenn die geliebte Bezugsperson oder die Familie wieder nach Hause kommt.

Quelle: IVH

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