Region West
25.07.2026 16:00 Uhr - 26.07.2026 16:00 Uhr Agility-Cup-Turnier (Doppelturnier)
Region Mitte
08.08.2026 14:00 Uhr - 09.08.2026 15:00 Uhr Ersatztermin: Agility-Cup-Turnier
Region West
09.08.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr Agility-Cup-Turnier
Region Nord
16.08.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr Agility-Cup-Turnier
Region West
22.08.2026 17:00 Uhr - 23.08.2026 16:00 Uhr Sommerfest
mit lustigem Hunderennen + Hundeolympiade + Fotoshooting
23.08.2026 11:00 Uhr - 16:00 Uhr IRJGV-Nordsee-Siegerschau
- für alle Rassehunde & "Tag des Hundes" für alle Mischlingshunde -
29.08.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr Agility-Cup-Turnier
Region Nord
29.08.2026 16:00 Uhr - 30.08.2026 16:00 Uhr Agility-Cup-Turnier
Region West
05.09.2026 15:00 Uhr - 06.09.2026 16:00 Uhr Agility-Cup-Turnier
Region Nord
06.09.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr IRJGV-Grenzland-Siegerschau Niederlande - mit Vergabe des „Auslands-CACIB“
- für alle Rassehunde -
13.09.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr Agility-Richter- & LG-Beauftragten Arbeitskreis-Tagung
03.10.2026 11:30 Uhr - 15:00 Uhr Deutsche Agility Meisterschaft
04.10.2026 08:00 Uhr - 16:00 Uhr Lustiges Hunderennen
50-Meter-Hunderennen (Dackel starten separat) + Fotoshooting + pfiffiges Hunderennen
04.10.2026 11:00 Uhr - 16:00 Uhr IRJGV-Euregio-Siegerschau - mit Vergabe des „Auslands-CACIB"
- für alle Rassehunde -
18.10.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr IRJGV-Südwestdeutschland-Siegerschau
- für alle Rassehunde & "Tag des Hundes" für alle Mischlingshunde -
25.10.2026 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
Int. Dackelclub Gergweis e.V. (IDG e.V.)
Int. Rasse-Jagd-Gebrauchshunde Verband e.V. (IRJGV e.V.)
Hundetraining und Pflege: Alles für Ihren Hund
Im IDG e.V. & IRJGV e.V. dreht sich alles um Hundetraining, Pflege und Vereinsaktivitäten. Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Tipps das Leben mit Ihrem Hund harmonisch und artgerecht gestalten können.
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Hundekaufvertrag
Sicherheit für Käufer und Verkäufer
Viele Hundekaufverträge erweisen sich im Streitfall als lückenhaft oder sogar unwirksam. Hierdurch können dem Züchter in einem Rechtsstreit mit einem Hundekäufer erhebliche Nachteile entstehen.
Deshalb sollten Sie sich entweder bei einem auf das Tierkaufrecht spezialisierten Anwalt einen individuellen Hundekaufvertrag erstellen lassen oder zumindest die nachfolgenden Tipps beim Verfassen eines eigenen Kaufvertrags beherzigen:
- Bezeichnen Sie die Vertragsparteien (Verkäufer und Käufer) jeweils konkret mit Vor- und Nachnamen, vollständiger Adresse, gegebenenfalls Telefonnummer sowie der Nummer des Personalausweises bzw. Passes.
- Der zu verkaufende Hund sollte mit allen wichtigen Angaben, die in seiner Ahnentafel vermerkt sind, beschrieben werden. Dazu gehören der vollständige Zwingername, der Wurftag, die Rasse, das Geschlecht, die Farbe (gegebenenfalls Abzeichen), die Zuchtbuchnummer, die Mikrochip-ID sowie gegebenenfalls HD-Befund, Zuchtzulassung oder Titel.
- Den Kaufpreis sollten Sie sowohl in Ziffern als auch in Worten in den Vertrag aufnehmen, ebenso die Fälligkeit und Zahlweise (zum Beispiel Barzahlung, Überweisung). Außerdem sollten Sie einen Eigentumsvorbehalt an dem Hund bis zur vollständigen Begleichung des Kaufpreises vereinbaren.
- Als Verkäufer sollten Sie erklären, dass der Hund in Ihrem Eigentum steht und frei von Rechten Dritter ist.
- Sofern Ihnen Mängel des Hundes bekannt sind, sollten Sie diese vollständig im Kaufvertrag aufführen und hinzufügen, dass Sie den Käufer auf diese Mängel hingewiesen haben. Gleichzeitig sollte der Käufer erklären, dass er hiervon vor dem Vertragsabschluss Kenntnis erlangt hat. Nur so können Sie verhindern, dass Sie später von dem Käufer für die besagten Mängel in die Haftung genommen werden.
- Lassen Sie den Käufer vertraglich bestätigen, dass er den Hund vor Vertragsabschluss auf äußerlich erkennbare Mängel überprüft hat. Falls Mängel erkennbar waren, sollten diese in den Vertrag mit aufgenommen werden.
- Unabhängig davon, ob Sie als Unternehmer gelten oder nicht, sollten Sie auf jeden Fall Schadensersatzansprüche i. S. d. § 437 Nr. 3 BGB ausschließen.
- Wichtig ist, dass Sie im Kaufvertrag den genauen Übergabetermin des Tieres festhalten. Schließlich müssen Sie nur für einen Mangel des Hundes haften, der vor dem Verkaufsdatum auftrat.
- Vergessen Sie nicht die Angabe des Orts und des Datums des Vertragsabschlusses sowie die Unterschriften der Vertragsparteien. Nehmen Sie in den Vertrag auf jeden Fall eine Klausel auf, wonach der Käufer die Möglichkeit hatte, auf den Inhalt des Vertrags Einfluss zu nehmen und lassen Sie sich dies mit seiner Unterschrift bestätigen. Anderenfalls könnte ein Gericht den Vertrag später als sog. Formularvertrag werten, der einer strengen Inhaltskontrolle unterliegt.
- In der Regel ist es ratsam, den zu verkaufenden Hund möglichst noch kurz vor der Übergabe an den Käufer tierärztlich untersuchen zu lassen und das tierärztliche Attest zum Vertragsinhalt zu machen. Das Untersuchungsergebnis kann dann später als Indiz dafür Seite 1 von 2 gelten, dass das Tier zum Zeitpunkt der Übergabe mängelfrei war.
* Sofern Sie nicht als Unternehmer i. S. d. § 14 BGB gelten, können Sie die Mängelhaftung im Wege eines individuellen Kaufvertrags vollkommen ausschließen. Als Unternehmer gilt ein Züchter, der am Markt planmäßig und dauerhaft Tiere gegen Entgelt anbietet, und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt (siehe auch PetProfi™ Artikel „Hobbyzüchter oder schon gewerbsmäßiger Züchter?” in Heft 4/2013). In diesem Fall gelten für den Tierkauf die strengen Vorschriften über den Verbrauchsgüterkauf.
Zusätzlich können noch weitere Inhalte vertraglich geregelt werden, wie etwa ein Verbot der Abgabe des Hundes an Dritte oder gar an eine Tierversuchsanstalt. Solche Regelungen sollten stets mit einer angemessenen Vertragsstrafe gesichert werden. Um Fehler zu vermeiden, sollten Sie sich jedoch zuvor besser anwaltlich beraten lassen. Sollte es später zu Streitigkeiten über den Vertragsinhalt kommen, müssen Sie gegebenenfalls beweisen, was alles mit dem Käufer abgemacht wurde. Daher sollten Sie -sofern möglich- stets einen unabhängigen Zeugen zu den Vertragsverhandlungen hinzuziehen.
Bei den zuvor genannten Inhalten handelt es sich lediglich um die absoluten Mindestanforderungen, die an einen Hundekaufvertrag zu stellen sind. Bedenken Sie, dass manch selbst gewählte Vertragsklausel sich später als unwirksam herausstellen kann. Damit in diesem Fall nicht der komplette Kaufvertrag hinfällig wird, sollte abschließend noch die sogenannte „Salvatorische Klausel“ eingefügt werden, wonach der Kaufvertrag im Falle einer unwirksamen oder undurchführbaren Regelung im Übrigen seine Wirksamkeit behalten soll.
Rechtsanwältin Verena S. Rottmann
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des PetProfi™ Service - www.petprofi.de
Neu - WhatsApp-Agility-Community
Um die Kommunikationswege für alle Agility-Beteiligten des Verbandes so kurz und einfach wie irgend möglich zu gestalten, haben wir uns dazu entschlossen WhatsApp-Gruppen anzubieten. Dies soll dafür sorgen, dass alle ehrenamtliche Mitarbeiter des Verbandes stets aktuell informiert sind.
Unser Agility-Beauftragter des Hauptverbandes, Herr Ingo Bursch, wird die Betreuung dieser Community übernehmen.
Die Mitarbeiter, die dieses Angebot nutzen möchten, können sich über den Einladungslink
https://chat.whatsapp.com/FAdyyDL4uNO80E7P996i04
legitimieren.
Um die Registration problemlos vornehmen zu können, meldet Euch bitte mit
- Eurem vollständigen Namen,
- Name der Landesgruppe,
- der örtlichen Gruppe und
- Eurer Funktion im Verband
an.
Herr Bursch wird dann die Anfrage entsprechend bearbeiten und Euch in die zutreffende Gruppe hinzufügen.
Im Augenblick sind noch keine Informationen in den Gruppen hinterlegt. Sobald die Registrierungen abgeschlossen sind, werden die ersten Informationen eingestellt.
Über regen Zuspruch für dieses Angebot würden wir uns sehr freuen!
Stressfrei Medizin verabreichen:
Tipps zur Medikamentengabe bei Katz' und Hund
Die Tabletten mögen noch so wichtig sein. Gern schlucken Katz‘ und Hund die Arznei meist dennoch nicht. Wie Tierhalter ihren Lieblingen am geschicktesten Medikamente verabreichen, weiß Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V.
Der direkte Weg
Es gibt durchaus Hunde und Katzen, die sich die Tabletten kurzerhand ins Maul schieben lassen. „Das ist natürlich die einfachste Lösung. Allein: Viele Halter trauen sich nicht so recht“, hat Behr festgestellt. Daher rät sie Haltern, sich das Vorgehen anhand des eigenen Tiers zunächst vom Tierarzt zeigen und erklären zu lassen. Auf diese Weise können Halter etwa lernen, wie man mithilfe der richtigen Grifftechnik den Schluckreflex einer Katze für die Medikamentengabe überwindet und wie man Verletzungen von Mensch und Tier vorbeugt.
Die berühmte Leberwurst
Vielfach in der Praxis bewährt hat es sich, Medikamente im Lieblingsfutter oder in entsprechend präparierten Snacks der Tiere zu verstecken. Bei Hunden, die ihre Nahrung in der Regel gierig in großen Stücken verschlingen, klappt das fast immer. „Erst recht, wenn man die Tablette mit der berühmten Leberwurst umhüllt“, weiß die Tierärztin. Bei Samtpfoten dagegen müssen die Halter oft tiefer in die Trickkiste greifen, um aus ihnen kooperative Patienten werden zu lassen. „Denn viele Katzen lecken die Wurst einfach ab“, erklärt Behr und fügt hinzu: „Meist machen Katzen um alles, was anders riecht als gewohnt, einen Bogen.“
Um den Geruchssinn der Katzen zu überlisten, kann es helfen, Tabletten zu zerkleinern und gründlich in einer kleinen Futterportion zu verteilen, zumindest dann, wenn es sich um geruchsneutrale Medikamente handelt. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Katze das Futter komplett aufnimmt. Unter Umständen hilft auch ein Tablettengeber, ein greifzangenartiges Werkzeug, das es Haltern gestattet, Tabletten in die Mäuler ihrer Tiere zu bugsieren und dabei die Finger von den Zähnen der Patienten fernzuhalten. Analog dazu lassen sich flüssige Medikamente mithilfe von Einwegspritzen ohne Nadel seitlich in die Mäuler der Tiere spritzen.
Wie Katzen Medizin (ver)putzen
Handelt es sich bei den zu verabreichenden Medikamenten um Pasten oder um Tropfen, so können sich Katzenhalter unter Umständen auch die Reinlichkeit der Tiere zunutze machen – und das Medikament auf das Fell aufgeben, am besten auf die Vorderpfoten. „Dort leckt es die Katze in aller Regel schnell auf“, sagt Behr. Insbesondere in Haushalten mit mehreren Katzen sollten Halter den Patienten aber im Auge behalten, bis er das Medikament vollständig aufgenommen hat, damit keine andere Katze die Arznei ableckt.
Quelle: IVH
Sinne fürs Leben
wie Welpen ihre Umwelt wahrnehmen
Für viele Hundeliebhaber gibt es kaum etwas Schöneres, als ihren kleinen Schützling so früh wie möglich kennen zu lernen und im Welpenalter zu sich nach Hause zu holen. Die Erlebnisse und Erfahrungen als frischgebackener Hundehalter, vor allem in der ersten Zeit, sind etwas ganz Besonderes und beeinflussen die Zukunft für Sie und Ihren Vierbeiner entscheidend. Hierbei sollten Sie unbedingt berücksichtigen, welche Fähigkeiten Ihr kleiner Welpe schon besitzt und welche sich erst im Laufe der Zeit entwickeln müssen.
Erfahrung vor der Geburt
Auch wenn die neugeborenen Welpen so hilflos erscheinen, haben sie dennoch schon vor der Geburt im Körper ihrer Mutter einige Erfahrungen gemacht. Bereits als Embryo können sie Wärme und Kälte sowie Schmerzen wahrnehmen. Auch das Gleichgewichtsorgan funktioniert schon vor der Geburt. So führen die Wärme und ein sanftes Schaukeln oder wiegende Bewegungen im Mutterleib zu entspannten Körperhaltungen des Ungeborenen und somit zu angenehmen Erfahrungen. Daher beeinflusst ein guter Gesundheitszustand, eine bedarfsgerechte Versorgung und vor allem eine liebevolle Haltung der trächtigen Hündin schon die Entwicklung des Nachwuchses. Bei einem guten, verantwortungsvollen Züchter sollte dies selbstverständlich sein. Denn eine mit Aufmerksamkeit, Schutz und Streicheleinheiten rundum versorgte Hündin bringt ausgeglichene Welpen zur Welt.
Geistige Entwicklung
Der größte Teil der körperlichen sowie geistigen Entwicklung vollzieht sich bei einem Hund im ersten Lebensjahr, wobei die Fortschritte seiner geistigen und physischen Fähigkeiten gerade in den ersten Wochen und Monaten am größten sind. In den ersten Lebenstagen müssen die kleinen Welpen von ihrer Mutter beschützt und gepflegt werden. Aber dennoch sind schon einige der Sinne recht gut entwickelt. In den ersten zwei Lebenswochen kann ein Welpe zwar noch nichts sehen, denn die Äuglein sind noch geschlossen, aber sein Näschen funktioniert gleich nach der Geburt und kann schon vereinzelte Duftstoffe aufnehmen und identifizieren. Somit gehört der Körpergeruch von Artgenossen und auch von den betreuenden Menschen zu den ersten Dufteindrücken, die Hunde wahrnehmen und abspeichern können. Haben Sie also die Gelegenheit, den kleinen Vierbeiner öfter zu besuchen, bevor er endgültig ins neue Zuhause zieht, wird er sich gleich an die Gerüche von Ihnen gewöhnen. Und somit auch nach dem Umzug, wenn er von Mutter und Geschwistern getrennt wird, weniger Eingewöhnungsschwierigkeiten –andere würden es als Heimweh bezeichnen– haben.
Die nachstehende Tabelle erklärt, ab wann die verschiedenen Sinne des Welpen ihre Funktion aufnehmen und zu welchem Zeitpunkt sie schließlich die höchste Empfindlichkeit erreichen, die im Normalfall bis ins Alter erhalten bleibt.

Ein Welpe riecht und schmeckt
Schon kurz nach der Geburt kann ein Welpe bestimmte Duft- und Geschmacksstoffe wahrnehmen. Dies ist für ihn auch besonders wichtig, da die Hündin nur in der Zeit, in der sie ihren Nachwuchs aufzieht, bestimmte Duftstoffe abgibt, die ihren Kleinen Geborgenheit vermitteln und bei ihnen Stress vermindern. Diese Stoffe werden bei Hunden als „Dog Appeasing Pheromone“ bezeichnet, was so viel wie „beruhigender Botenstoff“ bedeutet. Übrigens wirken sie auch auf erwachsene Hunde und werden sogar bei der Verhaltenstherapie von ängstlichen Hunden eingesetzt.
Entwicklung der Riechorgane
Ein Welpe kann zwar schon vom ersten Lebenstag an Gerüche wahrnehmen, diese Fähigkeit entwickelt sich aber in den ersten Lebensmonaten immer weiter, bis sie die Empfindlichkeit erreicht hat, die den Geruchssinn mit seiner hohen Leistungsfähigkeit beim Hund auszeichnet. Vor nicht allzu langer Zeit wurde festgestellt, dass der Geruchssinn bei Hunden auf zwei Riechsystemen basiert. Das eine befindet sich in der Nase und ist in der Lage mit durchschnittlich 200 Millionen Riechzellen weit über 100.000 verschiedene Gerüche zu identifizieren. Um diese Leistung zu vollbringen, wird die Riechschleimhaut in zahlreiche Falten gelegt, wodurch eine Oberflächenvergrößerung und eine Verbesserung der Geruchsfähigkeiten erfolgt. Sie werden feststellen, wie schnell der Welpe in den ersten Lebensmonaten lernt „seine Nase einzusetzen“, was für ihn mit der Zeit immer wichtiger bei der Entdeckung seiner Umwelt ist. Sie können diese Entwicklung noch fördern, indem Sie schon kleine Fährten mit Leckerlis auslegen, die der Welpe finden soll, oder ihn nach seinem Lieblingsspielzeug suchen lassen, wobei er sicherlich seine Nase benutzen wird.
Das zweite Riechorgan befindet sich am Dach der Mundhöhle. Es wird nach seinem Entdecker Jacobson’sches Organ oder auch Vomeronasalorgan genannt. Die Duftstoffe gelangen über die Nase sowie über einen kleinen mit der Mundhöhle verbundenen Gang zu diesem Organ. Hier werden nur Düfte identifiziert, die von Artgenossen stammen und Auskunft über deren Geschlecht, Fortpflanzungsverhalten und Position in der Rangordnung liefern. Spätestens wenn Ihr kleiner Vierbeiner beginnt, sich für das andere Geschlecht zu interessieren, wird dieses wundersame Riechorgan –ganz besonders bei Rüden– zum Einsatz kommen. Sie erkennen es daran, dass der Hund nicht wie sonst üblich nur seine Nase beim Beschnüffeln der Umweltreize einsetzt, sondern dabei seine Schnauze öffnet und mit der Zunge versucht, die Duftstoffe in den oberen Mundhöhlenbereich zu übertragen. Oft ist dies mit einem deutlich hörbaren „Schnattern“ verbunden.
Irgend etwas hat seine Neugier geweckt und erhält seine volle Aufmerksamkeit. Welpen sind wie wissbegierige, kleine Kinder; sie „saugen" neue Eindrücke mit allen Sinnen auf. Foto:©shutterstock.com/Volodmyr BurdiakSehen

Um den 13. Lebenstag herum öffnen sich die Augen und bieten dem Welpen einen völlig neuen Sinneseindruck: Helligkeit. Zuerst sieht er noch blass und verschwommen, aber mit jedem Tag verbessert sich die Sehfähigkeit und im Alter von zwei bis drei Monaten ist die Entwicklung abgeschlossen.
Das Gesichtsfeld von Hunden ist wesentlich größer als das vom Menschen, bei dem es etwa 180 Grad beträgt. Bei brachycephalen (kurzschädeligen) Hunden sind die Augen seitlicher platziert als bei mesocephalen Hunden mit längerer Schnauze.
Das Gesichtsfeld bei Hunden beträgt zwischen 240 und 270 Grad. Je enger die Augen zusammenliegen, umso größer ist auch das Sehfeld für die räumliche Wahrnehmung, das je nach Hunderasse zwischen 30 und 60 Grad umfasst. Haben Sie sich also für eine kurzschädelige Rasse entschieden, hat Ihr Vierbeiner ein größeres Gesichtsfeld, aber eine etwas geringere räumliche Wahrnehmung als ein Rassevertreter mit einer längeren Schnauze.
Was die Schärfe beim Nahsehen betrifft, so kann der Hund die Leistungen von uns Menschen nicht erreichen. Ein junger Mensch kann bis auf 7 cm Nähe scharf fokussieren. Hunde können dagegen nur bis zu einem Abstand von 33 bis 50 cm noch etwas scharf erkennen. Das erklärt, warum sie ganz in der Nähe befindliche Objekte mit ihrem Geruchs- und Geschmackssinn untersuchen.
Eine Besonderheit im Hundeauge ist das Tapetum lucidum. Es ist eine Art Spiegelfläche in der oberen Hälfte des Augenhintergrundes. Sie sorgt für die Verbesserung der Lichtausbeute, indem einfallende Lichtstrahlen reflektiert und somit erneut auf die Sinneszellen der Netzhaut fallen. Wird ein Hund im Dunkeln von Licht angestrahlt, ist diese Reflexion in den Augen nicht zu übersehen.
Bei manchen Hunden lässt das Sehvermögen im Alter deutlich nach und kann bis zur Blindheit führen. Hieran können verschiedene Augenerkrankungen oder Allgemeinerkrankungen ursächlich beteiligt sein.
Farben sehen
Das Farbspektrum des Hundes unterscheidet sich etwas von dem des Menschen. Hunde können nur in zwei Wellenlängebereichen Farben deutlich wahrnehmen. Um 430 Nanometer, also im kurzwelligen Bereich, erkennen die Rezeptoren in der Netzhaut des Auges die Farben Violett und Blau. Im langwelligen Bereich, also um 570 Nanometer, werden die gelben bis roten Farbtöne wahrgenommen. Allerdings sieht der Hund sie einheitlich als einen Gelbton. Den mittleren, also grünen Bereich des Farbspektrums, empfindet er dagegen nur als Weiß oder Grau. Wenn Sie also Ihren Vierbeiner auch mit Farbreizen erziehen oder mit bestimmten Spielzeugen oder Apporteln, die er unterscheiden soll, beschäftigen wollen, sollten Sie Gegenstände in den Blau- und Violetttönen oder in Gelb wählen, da er sie wirklich an der Farbe erkennt. Ein roter Ball sieht für einen Hund gelb aus. Grüne Gegenstände können nicht an der Farbe erkannt werden.
Hören
Hunde haben ein fantastisches Gehör, aber nicht von Geburt an, da anfangs die Gehörgänge noch verschlossen sind. Neugeborene können zwar schon laute Geräusche in unmittelbarer Umgebung wahrnehmen, aber erst in der dritten Lebenswoche wird der Gehörgang geöffnet und die vollständige Funktion des Hörorgans entwickelt.
Der Gehörsinn des Hundes ist wesentlich leistungsfähiger als der des Menschen. Er nimmt Töne bis in den Ultraschallbereich wahr. Vermutlich hören Hunde alle Frequenzen zwischen 30 Hertz und 64 Kilohertz. Aufgrund der unterschiedlichen Schädelanatomie nehmen kleinere Hunde höhere Töne wahr als ihre größeren Artgenossen.
Das Hundeohr ist so aufgebaut, dass es wesentlich leisere Geräusche hört als das menschliche Ohr. Daher reicht es vollkommen aus, wenn man leise mit dem Hund spricht. Schon vom Welpenalter an sollten Sie daher im Umgang mit dem Vierbeiner und bei seiner Ausbildung auf laute Kommandos verzichten. Wie auch beim Sehen lässt die Hörleistung im hohen Alter nach und kann bis zu völliger Taubheit führen.
Die Konfrontation mit unterschiedlichen Sinnesreizen fördert die Entwicklung eines Welpen. ABER Überforderung kann großen Schaden anrichten! Daher bitte alles mit "Maß und Ziel". Foto:©shutterstock.com/Dan_ManilaÜberforderung vermeiden

Ein Hund ist bis zum vierten oder fünften Lebensmonat noch ein Welpe. Danach gilt er als Junghund. Wann er tatsächlich als ausgewachsen oder erwachsen bezeichnet werden kann, ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Grundsätzlich sind kleine Hunderassen schneller ausgewachsen und auch geistig eher reif als große Hunde.
Auf alle Fälle darf ein Welpe weder seelisch noch körperlich überfordert werden. Sicherlich ist die Konfrontation mit vielen verschiedenen Umweltreizen förderlich für die Entwicklung des Welpen, aber ein Zuviel kann großen Schaden anrichten, wenn das Hundekind zu extremen oder sogar für ihn bedrohlich wirkenden Dingen ausgesetzt wird. Ein gesundes Mittelmaß ist hier gefragt.
Sinneseindrücke fördern die Gehirnentwicklung
Ab der vierten Lebenswoche sind die Sinnesorgane des Welpen weitgehend voll ausgebildet und er wird mit einer immer größer werdenden Fülle von Umwelteindrücken konfrontiert. Das bringt seine Gehirnentwicklung auf Trab. Die Lernprozesse laufen dabei direkt im Nervensystem ab. Fehlen in dieser sensiblen Phase die Sinnesreize, bleibt die Bildung entsprechender Nervenverknüpfungen zurück und kann auch zeitlebens nicht mehr aufgeholt werden. Vielfältige Sinneseindrücke und Herausforderungen fördern somit die Gehirnentwicklung und je leistungsfähiger das Gehirn ist, umso besser gerüstet ist der Hund im täglichen Leben.
Während der kurzen Zeit bis zur zwölften Lebenswoche sind Welpen aufgeweckt, neugierig und unbefangen. Angst oder Misstrauen vor Fremden kennen sie noch nicht. Sie nehmen alles hin, was ihnen widerfährt, und gewöhnen sich daran, wobei natürlich keine extremen Eindrücke auf sie einströmen sollten, die sie zu sehr erschrecken oder ihnen gar Schmerzen bereiten. Mit zunehmendem Alter werden die Kleinen jedoch immer misstrauischer und zeigen auch mal Meideverhalten. Das ist völlig normal, weil zur Neugierde jetzt auch Angstgefühle hinzukommen. Mit etwa 13 Wochen überwiegt die Angst vor Fremden die Neugierde. Werden Welpen erst jetzt mit vielfältigen Umweltreizen konfrontiert, dauert das Lernen wesentlich länger. Natürlich kann der Hund weiterhin Erfahrungen sammeln und etwas dazulernen -sein Leben lang-, aber die Umweltsicherheit hat dann bereits gelitten.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des PetProfi™ Service - www.petprofi.de
Zum Weiterlesen: Lehari, G.: Das Welpen-Handbuch. Cadmos, 2005
Rauth-Widmann, B.: Die Sinne des Hundes. Cadmos, 2005
Ernährungsphysiologische Besonderheiten von Welpen
Kolostrum und Muttermilch
Welpen sind süß und jeder freut sich über sie. Doch fragen sich auch, wie gehe ich auf die Bedürfnisse dieser kleinen Racker richtig ein? Und warum haben sie überhaupt besondere Bedürfnisse?
Kolostrum
Eine wichtige Rolle gleich nach der Geburt spielt das Kolostrum. Das Kolostrum ist die erste Milch, die von der Hundemutter nach der Geburt gebildet wird. Diese Milch enthält nicht nur Energie und andere Nährstoffe, sie gewährleistet vor allem eine ausreichende Versorgung der Welpen mit Antikörpern (= Immunglobulinen). Diese Immunglobuline bestehen aus Proteinen (= Eiweißen) und sind essentiell in der Abwehr von Krankheiten. Den Vorgang dieser über das Kolostrum vermittelten Abwehr nennt man auch „passive Immunisierung“.
Was passiert hierbei genau? Die Antikörper der Mutter gehen in deren Milch über. Trinkt der Welpe das Kolostrum wandern die Antikörper also über das Maul und die Speiseröhre in den Magen und anschließend in den Darm des Welpen. Bei einem erwachsenen Hund würde im Magen-Darm-Trakt nun die Zersetzung der Antikörper, die aus Proteinen, also Eiweißen, bestehen, beginnen. Der Welpe hat jedoch zweierlei Besonderheiten. Zum einen fängt der Magen erst etwa ab dem 18. Lebenstag an Salzsäure zu bilden. Das Vorhandensein der Salzsäure ist jedoch die Voraussetzung für den beginnenden Abbau der Proteine. Beim Welpen können die Antikörper daher ungehindert vom Magen in den Darm gelangen. Hier kommt die zweite Besonderheit zum Tragen. In den ersten 24 Stunden nach der Geburt besteht eine Durchlässigkeit des Darms. Damit ist gemeint, dass noch soviel Platz zwischen den Darmzellen ist, dass große Moleküle, wie die Antikörper, durchschlüpfen können. Die Antikörper können dadurch, ohne aktiv in die Darmzelle aufgenommen zu werden, in das Blut gelangen (siehe Tabelle). Normalerweise wäre die Voraussetzung für die Aufnahme von Proteinen ein Vorverdau (mithilfe von Salzsäure) im Magen und anschließend eine weitere Spaltung im Darm in kleinere Bestandteile, die Aminosäuren, Di- und Tripeptide. Diese können dann wiederum über Transporter in die Darmzelle transportiert werden. Dort werden sie erneut umgebaut oder direkt ins Blut transportiert. Beim Welpen ist es den Antikörpern also möglich unverdaut in das Blut überzugehen, um dort direkt für die Immunabwehr bereit zu stehen.

Das ist auch der Grund warum Impfungen erst am Ende dieses Zeitfensters oder danach durchgeführt werden.
Andere ernährungsphysiologische Besonderheiten -
Anpassung an die Muttermilch
Auch die Muttermilch ist besonders gut an die Bedürfnisse des Welpen angepasst. Sie enthält das Kohlenhydrat Laktose (=Milchzucker). Der Welpe ist in sofern gut an die Muttermilch adaptiert, als dass er das Enzym Laktase in den ersten Wochen im Darm vorliegen hat. Mithilfe dieses Enzyms ist es ihm möglich die Laktose abzubauen und so den Darmzellen verfügbar zu machen. Die Bausteine aus denen Laktose zusammengesetzt ist (Glucose und Galaktose) können dann in die Darmzellen aufgenommen werden und stehen dem Organismus anschließend zur Verfügung. Mit dem Älterwerden des Welpen nimmt die Laktase im Darm jedoch ab. Wird dem Welpen nun Milch verfüttert, sei es die Muttermilch der Hündin oder einen andere Milch, beispielsweise Kuhmilch, so verträgt der Welpe diese nicht mehr und bekommt Durchfall (siehe nabenstehende Tabelle). Deswegen sollte man auch erwachsenen Hunden keine Milch verfüttern. Der Welpe jedoch weiß ganz gut was er verträgt und fängt nach drei bis vier Wochen an die Milchmenge zu verringern und bereitgestelltes Beifutter in seine Nahrungsaufnahme zu integrieren.

Autorin: Anna Kynast, erweitertes PetProfiâ„¢ Team
Quelle: www.petprofi.de
Literatur:
Case LP, Carey DP, Hirakawa DA, Daristotle L. Canine and Feline Nutrition – A Resource for Companion Animal Professionals. Second Edition. Mosby Inc. Missouri 2000
Dillitzer N. Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis, Elsevier GmbH, München, 2009
Meyer H, Zentek J. Ernährung des Hundes – Grundlagen, Fütterung, Diätetik. 6., vollständig überarbeitete Auflage, Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin, 2010
Kurzurlaub über die Feiertage:
Wohin mit Hund, Katze, Vogel, Meeri und Co.?
Auch viele Tierfreunde nutzen die Feiertage gerne für eine kurze Reise. Entweder, um kurz der Hektik des Alltags zu entfliehen oder um die Verwandten zu besuchen. Während Hunde ihre Halter sehr gerne zu Familientreffen begleiten, fühlen sich Katzen, Kleintiere und Vögel zu Hause am wohlsten. Doch wie kann auf den letzten Drücker noch eine Betreuung für die Tiere gefunden werden?
Rund um die Feiertage -egal welche- dreht sich bei vielen von uns alles nur noch um die letzten Vorbereitungen. Geht es für ein paar Tage auf Reisen, sollten Heimtierbesitzer aber daran denken, sich rechtzeitig um eine Betreuung für ihre Tiere zu kümmern. Denn besonders um die Feiertage bzw. Ferienzeit sind viele Tierpensionen und -sitter bereits ausgebucht und auch Freunde, Nachbarn oder Verwandte haben keine Zeit, sich um die Tiere zu kümmern. Unterstützung bieten Suchportale wie www.leben-mit-heimtier.de, auf denen regionale Tierbetreuer und Gassigänger für Vierbeiner, Vögel und Fische gefunden werden können. Auch Tierärzte haben häufig Tipps für liebevolle Tiersitter in der näheren Umgebung. So können Heimtiere und Halter die Feiertage gleichermaßen genießen.
Hunde:
Beliebte Begleiter bei kürzeren Reisen
Ein bis zwei Stunden allein zu Hause zu sein ist für viele Hunde machbar, doch die Tiere dürfen grundsätzlich nicht den kompletten Tag alleine gelassen werden. Am schönsten ist es für die Vierbeiner, wenn sie ihre Menschen auf Reisen begleiten dürfen. Kommt Bello mit, sind Reiseziele zu empfehlen, die mit dem Auto zu erreichen sind. Dauert der Ausflug dagegen nur einen Tag, ist es hilfreich, ein Netzwerk an Personen zu haben, die sich während der Abwesenheit um den Vierbeiner kümmern – ihn zum Beispiel für einen Spaziergang von zu Hause abholen oder sich mit ihm beschäftigen. Hierfür bieten sich vor allem Nachbarn, Freunde oder aber externe Hundesitter und Gassigänger an.
Katzen:
Die Samtpfoten bleiben am liebsten zu Hause
In ihrem gewohnten Lebensumfeld fühlen sich Katzen am wohlsten. Bei einer Abwesenheit, die einen Tag überschreitet, sollte dann eine Person gefunden werden, die mindestens einmal am Tag vorbeikommt, die Samtpfoten füttert, das Katzenklo kontrolliert und sich mit den Tieren beschäftigt. Wenn es niemanden im persönlichen Umfeld gibt, der sich während der Abwesenheit um die Stubentiger kümmern kann, bieten Onlineportale den Dienst von Tiersittern an.
Kleintiere:
Ein Tag allein ist für Meeris, Kaninchen & Hamster okay
Grundsätzlich gilt: Kleintiere fühlen sich zu Hause am wohlsten. Auch wenn sie ihr Gehege als sicheren Rückzugsort haben, stressen sie längere Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Befindet sich der Urlaubsort nicht in der Nähe, tut man den Tieren daher einen großen Gefallen, wenn sie in ihrem gewohnten Gehege zu Hause bleiben.
Bei entsprechender Planung können Meerschweinchen und Kaninchen dann auch mal einen kompletten Tag allein gelassen werden, Hamster sogar zwei Tage.
In dem Fall ist es wichtig, den Tieren bereits am Morgen ausreichend Futter und Wasser im Gehege bereitzustellen. Möglichst Knollengemüse und Futterarten, die nicht sofort verzehrt werden, wie zum Beispiel Heu. Ist der Halter über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause, sollten dann Tiersitter bei der Betreuung der Kleintiere einspringen.
Vögel:
Am besten zu Hause lassen – Vogelpensionen unterstützen aber bei Bedarf
Da fremde Umgebungen und auch der Transport an einen anderen Ort bei vielen Vögeln Unruhe auslösen, sollte man unbedingt versuchen, einen Tiersitter für die eigenen vier Wände zu finden. Für Federtiere, die in Volieren leben, ist eine Mitnahme sogar fast ausgeschlossen.
Findet sich auf die Schnelle kein passender Vogelsitter, gibt es neben Hunde- und Katzenpensionen auch Pensionen für die gefiederten Freunde, in denen sie während der Abwesenheit des Halters umsorgt werden. Für viele Vögel ist die kleine Auszeit bei Artgenossen sogar eine schöne Abwechslung.
Fische:
Futterautomaten unterstützen, ersetzen den Fischsitter bei längererAbwesenheit aber nicht gänzlich
Die Urlaubspflege eines Aquariums ist im Grunde unkompliziert, denn vieles regelt sich von selbst, wenn die Technik richtig eingestellt ist. So können etwa am Aquarium angebrachte Futterautomaten auf die benötigte Futtermenge und -häufigkeit eingestellt werden und sorgen so für die Verpflegung der Aquarienbewohner.
Plant der Aquarienbesitzer jedoch eine längere Abwesenheit, sollte eine zweite Person als Aquariensitter hinzugezogen werden, die währenddessen die Fische füttert und mindestens alle zwei bis drei Tage nach dem Rechten schaut.
Findet sich kein Aquariensitter, unterstützen viele Aquarienverbände bei der Betreuung der Fische. Eine nach Bundesländern sortierte Übersicht der Vereine finden Fischfreunde unter anderem auf der Webseite vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V.
Ist die Betreuung der tierischen Freunde rechtzeitig geklärt, erspart das unter Umständen nicht nur dem Halter, sondern auch den Heimtieren viel Stress. Etwa, wenn sich eine für die Tiere bereits vertraute Person um die Fellnasen kümmert. Und die Wiedersehensfreude ist dann umso größer, wenn die geliebte Bezugsperson oder die Familie wieder nach Hause kommt.
Quelle: IVH