12.03.2020 13:58 Alter: 196 Tage
Category: Aktuelles

SARS-CoV-2 Für Hunde keine Gefahr?

Immer noch gute Nachrichten für Hunde- + Katzenhalter (Stand: 30.03.20)

©Foto:shutterstock.com/JavierBrosch
©Foto:shutterstock.com/JavierBrosch

Möglicherweise haben Sie auch in der Presse von einem aktuellen Fall in Belgien gelesen/gehört, wobei eine Katze positiv auf SARS-CoV2 getestet wurde. 
Das Tier lebt bei ihrer Besitzerin, welche nach einer positiven Diagnose des Coronavirus' isoliert war. Die Katze zeigte klinische Symptome (Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen, Husten, flache Atmung). Der Virustest fiel positiv aus und konnte in Proben von Kot und Magenflüssigkeiten nachgewiesen werden. Zwischenzeitlich (nach 9 Tagen) zeigt das Tier einen deutlich verbesserten Allgemeinzustand.

Auch aus Hong Kong war anfangs März von einem Fall berichtet worden, wobei -nach Angaben der dort örtlichen Gesundheitsbehörde- ein Hund als „schwach positiv“ auf SARS-CoV-2 getestet worden sein soll.

Der Erreger sei lediglich an Schnauze und Nase gefunden worden – vermutlich deshalb, weil es sich um den Hund einer erkrankten Besitzerin handelte und deshalb am Tier haftete. Der Hund zeige keine Krankheitssymptome, würde aber intensiv überwacht und weiteren Tests unterzogen.  

Die verständliche Besorgnis und daraus resultierende Frage:
Ist das Virus auf Hunde (und Katzen) übertragbar – können sich die Haustiere also mit dem neuen Virus anstecken?

Die offizielle Stellungnahme zur Ansteckungsgefahr für Haustiere wurde von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO), bisher folgendermaßen gegeben:
Nein. Es gibt bisher keinen Nachweis dafür, dass Haustiere -wie Hunde oder Katzen- infiziert worden seien, bzw. das Virus, welches zur Erkrankung COVID-19 beim Menschen führt, übertragen könnten.
Bisher gibt es keine weiteren bekannten Feststellungen, was die mögliche Übertragung auf Hunde betrifft.

Dies hat sich zwischenzeitlich geändert:
Nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, kann der Hund oder die Katze, von einem von SARS-CoV2-betroffenen Besitzer, auf einem niedrigen Niveau kontaminiert werden, das keine Übertragung auf andere Tiere oder Menschen erlaubt – eine sogenannte 'epidemiologische Sackgasse'.

Der bekannte/empfohlene und selbstverständliche Rat zum Umgang mit Haustieren:
Es gelten als Minimum die üblichen Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise gründliches Händewaschen nach Kontakt mit Tieren, zu engen Kontakt (vor allem im Gesicht) vermeiden.
Für SARS-CoV2-infizierte Tierhalter und deren Helfer, werden die Empfehlungen wesentlich ausführlicher. 
Lesen Sie hierzu unbedingt weiter unter: ALSO DOCH

Um unsere Vierbeiner müssen wir uns derzeit nicht unbedingt Sorgen machen, obwohl es natürlich aus medizinischer (wissenschaftlicher) Sicht, „die absolute Sicherheit nicht geben kann“, wie sich im Erkenntnisstand von wenigen Wochen deutlich zeigt!

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