14.08.2019 15:36 Alter: 3 Jahre
Category: Haltung und Pflege

Herbstgrasmilben

Die Zeit der Herbstgrasmilben beginnt, denn es wird wieder kälter!

Lebenszyklus einer Herbstgrasmilbe: vom Ei (1) über Larve (2) und Nymphe (3) zum adulten Tier (4) – Foto:©Bugboy52.4/wikimedia commons
Lebenszyklus einer Herbstgrasmilbe: vom Ei (1) über Larve (2) und Nymphe (3) zum adulten Tier (4) – Foto:©Bugboy52.4/wikimedia commons

Jetzt ist wieder Zeit für die Herbstgrasmilben. Diese Milbenart, die zu den Spinnentieren gehört, lebt bevorzugt in Bodennähe, auf Grashalmen und Grünpflanzen. Dabei sind sie oft auf feuchten Wiesen zu finden. Die kleinen, sechsbeinigen, orangefarbenen Larven befallen unsere Haustiere. Es sind jedoch nicht die erwachsenen Milben, sondern die Larven, die Schaden anrichten können. Am liebsten sitzen die Herbstgrasmilbenlarven an Stellen, an welchen der Hund oder die Katze weniger Fell hat – am Ellbogen, in der Ohrfalte, zwischen den Zehen oder am Bauch.

Wenn die Larven sich an einem Wirt vollgesaugt haben, fallen Sie wieder ab und entwickeln sich in den nächsten Monaten zu erwachsenen Tieren, die dann wieder Eier legen können. Für unsere Haustiere bedeutet ein Befall mit diesen kleinen Plagegeistern starken Juckreiz, Pusteln und Quaddeln am Körper. Viele Hunde lecken und kratzen sich, dadurch können sich die veränderten Stellen weiter entzünden. Für den Besitzer sind die Milben oftmals ganz einfach zu erkennen: Ihre typische Farbe macht viele Hundehalter schnell auf das Problem aufmerksam.

Zu dieser Jahreszeit sollte man daher feuchte Wiesen meiden und auch nach dem Spaziergang ein besonderes Auge auf das Fell des Hundes richten.

An sich ist die Herbstgrasmilbe nicht gefährlich, denn Sie fällt -sobald sie sich vollgesaugt hat- wieder ab. Allerdings kann der Juckreiz, der durch den Biss und die entzündlichen Veränderungen entsteht, den Hund sehr belasten. Daher sollten Sie bei Verdacht einen Tierarzt aufsuchen. Dieser berät sie gerne bei der weiteren Behandlung.

Quelle: www.petprofi.de

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