02.12.2018 09:52 Alter: 2 Jahre
Category: Erziehung/BGVP

Kommen Sie zur Begleithunde-Ausbildung des IRJGV und IDG

Inhalt und Zweck der Ausbildung und Prüfung

Sie haben es gelernt! Foto:©Archiv IDG/IRJGV
BGVP im IRJGV und IDG – Foto:©Archiv IDG/IRJGV

Die Begleithundeprüfung erfordert grundsätzliches Wissen vom Hund und eine verständnisvolle Hand in seiner Erziehung. Drill und Dressur haben in der Ausbildung eines Begleithundes keinen Platz und ist für den in der Familie gehaltenen Hund abzulehnen. Die Begleithundeausbildung ist eine Grundlagenausbildung, die zweckorientiert angelegt ist und sich auf das Notwendige im Zusammenleben des Hundes mit seinen Menschen beschränkt. Das heißt, die Kontrollierbarkeit des Hundes, seine sichere Führung mit und ohne Leine, müssen klar ersichtlich sein, bei möglichst vertrauensvoller Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Der Hund wird lebensnahen Alltagssituationen ausgesetzt. Foto:©LG Schwaben
Der Hund wird lebensnahen Alltagssituationen ausgesetzt, wie z.B.: einer zufälligen Berührung vorbeigehender Passanten, wechselnder Bodenbelag/Untergrund, lautem Radiogeräusch, umherfliegendes Papier, Joggern oder Menschen mit Stock, usw. Foto:©LG Schwaben

Der Hund ist dem Menschen in seinen Sinnen, Geruch und Gehör, weit überlegen. Er ist dadurch zu Wahrnehmungen fähig, die der Mensch nur erahnen kann. Daher ist es unerläßlich, daß wir die Fähigkeiten des Hundes kennenlernen und nutzen! Dann macht seine Erziehung Freude.

Verhaltens- und Verkehrssicherheitsprüfung

Bei dieser Ausbildung erlernt der Hund, gegenüber Straßenverkehr (Autos, Radfahrern, Mopeds, auch Personengruppen in der Fußgängerzone, an Ampeln usw.) und Umweltreizen unbeeindruckt und unbeeinflußbar zu bleiben.   

Hundeführer und Hund lernen schnell mit- und voneinander – und beiden macht es Freude! Foto:©LG Schwaben
Jeder Hund, ob groß oder klein, braucht Erziehung. Dazu bieten wir die Begleithunde-Ausbildung an. Beide, Hundeführer und Hund lernen schnell mit- und voneinander – und beiden macht es Freude! Foto:©LG Schwaben

Ausschlaggebend: Die Verständigung zwischen Mensch und Hund

Wann zeigt ein Hund Aufmerksamkeit, Imponierverhalten, wann läßt er Freundlichkeit, Ängstlichkeit, Unterwürfigkeit, oder Aggressivität erkennen?

Welche Möglichkeiten hat unser Hund, sich seinem Menschen, oder anderen Artgenossen mitzuteilen? Hunde sich hochsoziale Lebewesen und verfügen daher über eine Vielzahl an Gesten und Körpersignalen, die sie differenziert einsetzen können. Der Mensch, als Sozialpartner des Hundes, sollte deshalb die Ausdrucksformen eines Hundes möglichst schnell bestimmten und grundlegenden Kategorien zuordnen können. Dies gilt übrigens auch für den Hund selbst, der seine Kommunikationsfähigkeit und sein Sozialverhalten gegenüber Artgenossen, ausschließlich im Umgang mit diesen trainieren und erlernen kann.

Körperhaltung, begleitet von Mimik und Lautäußerungen sprechen eine deutliche „Sprache“. Das unterschiedliche Aussehen der einzelnen Rassen macht es hingegen schwierig, manche Anzeichen (z.B. für eine beginnende Aggressionsbereitschaft) eindeutig zu erkennen. Der Gesamteindruck, den ein Hund vermittelt, kann also -bei gleicher Ausdrucksabsicht- durchaus unterschiedlich wirken. Und dennoch gilt es, diesen Gesamteindruck seines Hundes richtig zu interpretieren, um mögliche Konfliktsituationen zu vermeiden.

Verwirrend? Aber nur auf den ersten Blick. Besuchen Sie doch eine „Schnupperstunde“ auf unseren Übungsplätzen. Erfahrene und geschulte Ausbilder können Ihnen helfen, Erziehungs- und Verhaltensfehler von vorneherein zu vermeiden, bzw. Verhaltensveränderungen zu korrigieren. In Welpen-, Junghund- oder Erwachsenengruppen, kann auch Ihr Hund jederzeit (entsprechend dem Alter und Ausbildungsstand) „einsteigen“. Außerdem bieten wir in einzelnen Bundesländern Hilfestellung bei der Erfüllung der Hundehaltungs-Verordnungen. Wenden Sie sich an Ihre zuständige Landesgruppe oder Gruppe (siehe Gruppenverzeichnis). Nach erfolgreich abgelegter Prüfung gelangen auch Sie (und Ihr Hund) in den Besitz des BGVP-Passes!

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