Haltung und Pflege

Gebiss – Fehlstellungen – Zahnpflege & -verlust

Die Rassestandard-Beschreibungen, wie auch die Zuchtvorschriften des Verbandes, fordern bei allen Rassen das korrekte, vollständige, Scheren- oder Zangengebiss. Nur bei wenigen Rassen (z.B. Dt.Boxer) ist der Vorbiss rassetypisch. Zahnstellungs- und Kieferanomalien gelten demnach als zuchtausschließende Fehler, weil die erbliche Veranlagung anzunehmen, mit Sicherheit nicht auszuschließen ist. Auch der Zustand des Gebisses an sich ist von großer Bedeutung und findet selbstverständlich Berücksichtigung bei einer Ausstellungsbewertung – bis hin zum Zuchtausschluß. Vornehmlich aber bedeutet Zahngesundheit – Wohlbefinden für den Hund.

Acht einfache Regeln für ein gesundes Hundegebiss – sein Leben lang

Der enorme Stellenwert der Zahngesundheit beim Hund wird leider häufig unterschätzt. So haben derzeit immer noch acht von zehn Hunden im Alter über drei Jahren Zahnprobleme. Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden werden dadurch ernsthaft bedroht. Denn aus Zahnbelag und Zahnstein gelangen gefährliche Bakterien in die Blutbahn und schädigen so lebenswichtige Organe wie Herz, Nieren und Gelenke.

Überhitzung durch falschen Maulkorb

Die Bundestierärztekammer warnt vor der Verwendung von engen Maulschlaufen im Alltag

Ob es Herrn und Hund gefällt oder nicht: Es gibt Situationen und Orte, wo der Hund einen Maulkorb tragen muss – so in öffentlichen Verkehrsmitteln oder aufgrund der Zugehörigkeit zu einer gelisteten Rasse. Auch für aggressive und mit Artgenossen unverträgliche Hunde ist der Maulkorb eine Option, um dem Tier Freilauf zu verschaffen.

So eine "Affenhitze"

Der "Sonnenstich" oder der Hitzschlag

Temperaturschäden können auch beim Hund, durch Einwirkung hoher Wärme- und Hitzegrade auf den Körper sowie das direkte Einfallen praller Sonnenstrahlen auf die bloße Schädeldecke auftreten. Meiden Sie deshalb mit Ihrem Hund die heißen Stunden des Tages und lassen Sie Ihren Hund NIEMALS im Auto zurück – auch leicht geöffnete Scheiben schützen nicht vor einer schnellen Überhitzung!

Hitzefalle AUTO – die Wartezeit kann tödlich enden

Die Bundestierärztekammer warnt: Wer seinen Hund bei sommerlichen Temperaturen im Auto „parkt“, setzt das Leben des Tieres aufs Spiel!

„Ich spring nur mal schnell in den Laden, um Zigaretten zu holen…". Was sich so selbstverständlich und nicht weiter dramatisch anhört, könnte bei folgendem Szenario schnell zu einem Drama werden: Außentemperatur 28 Grad – der Hund ist im Auto geparkt – die Sonne scheint – Schlange an der Kasse – aus fünf Minuten werden zehn. Der Hund im Auto hechelt um sein Leben…

Tierkrankenversicherung

Gut durchrechnen!

Ob eine Schnittwunde oder ein Beinbruch, eine chronische Krankheit oder eine Operation: Hunde und Katzen müssen dann und wann und manchmal unvorhergesehen zum Arzt. So ein Tierarztbesuch kann richtig teuer werden. Um Tierhalter vor immensen Kosten zu schützen, kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, eine Krankenversicherung für Ihr Tier abzuschließen.

Halter haften für ihre Tiere

Versichern lohnt sich

Der Hamster ruiniert der Großtante mit seinen Krallen den teuren Pulli, die Samtpfote jagt leidenschaftlich einer Maus hinterher und zerstört dabei die frisch gepflanzten Blumen im Nachbargarten und der Hund flitzt im Park dem Ball hinterher, ein Spaziergänger stolpert unglücklich über das Tier und bricht sich das Bein. Wer muss für die Schäden haften?Ganz eindeutig: DER TIERHALTER!

Unsichtbare Feinde: Würmer beim Hund

Viele Tierhalter haben es selbst schon beobachtet: Der Hund rutscht mit dem Gesäß auf dem Boden herum. Dieses so genannte „Schlittenfahren“ mag putzig aussehen, hat aber meist einen ernsten Hintergrund. Es kann u.a. auf unsichtbare Feinde hinweisen: Würmer. Sie gehören neben Zecken und Flöhen zu den häufigsten Parasiten beim Hund.

Hungrige Zecken unterwegs!

Die Bundestierärztekammer rät zum schnellen Entfernen der achtbeinigen Blutsauger

Wahrscheinlich hat der eine oder andere Hundehalter schon die erste Zecke in diesem Jahr aus dem Fell seines Lieblings entfernt – oder es zumindest versucht. Vielleicht wurde der winzige „Mitesser“ aber auch übersehen und hat sich, kugelrund und prall mit Blut gefüllt, bereits wieder von seinem Wirt „fallen lassen“.

Alter ist keine Krankheit

Die Wintermonate liegen hinter uns. Aber gerade an den kalten, oft grauen Wintertagen, ging uns das Thema „Alter und Tod“ besonders nahe. Und jedem Besitzer eines alten Hundes oder einer greisen Katze wird bewusst, wie endlich die Zeit mit dem geliebten Tier ist.Besonders bewegt dabei die Frage, ob die altersbedingten Beeinträchtigungen für das Tier zumutbar sind, oder ob man es besser „erlösen“ sollte – vor allem, wenn man ständig drauf angesprochen wird, dass es doch so „schrecklich“ sei, wie humpelnd der alte Hund laufe oder dass die Katze nicht mehr ordentlich ihr Klo aufsuche.